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| Nachricht vom 21.04.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Unklarheiten nach tragischem Unfall in Runkel: Ermittlungen laufen |
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| Nach einem tödlichen Arbeitsunfall auf dem Gelände einer Lederfabrik in Runkel stehen die Ursachen und der genaue Hergang im Mittelpunkt der Untersuchungen. |
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Runkel. Nach dem schweren Arbeitsunfall in Runkel im Lahn-Dill-Kreis sollen Obduktionen am Dienstagabend, 21. April, Klarheit über die Todesursache der drei verstorbenen Männer bringen. Dies teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Limburg auf Anfrage mit. Der Gesundheitszustand der beiden bei dem Unglück lebensgefährlich verletzten Männer bleibt kritisch.
Der Unfall ereignete sich am vergangenen Donnerstag (16. April) auf dem Gelände einer Lederfabrik und löste in dem 9.500-Einwohner-Städtchen Trauer und Bestürzung aus. Am Freitagabend (17. April) versammelten sich zahlreiche Menschen zu einem Trauergottesdienst, um für die Verstorbenen und Verletzten zu beten.
Noch viele Fragen zu dem Unfall offen
Die Opfer sind drei Mitarbeiter der Fabrik. Einsatzkräfte bargen sie und die beiden schwer verletzten Männer aus einer Grube auf dem Firmengelände. Die Verletzten wurden in Kliniken gebracht. Unter ihnen befindet sich ein weiterer Angestellter der Lederfabrik sowie ein Mitarbeiter einer Rohrreinigungsfirma aus Montabaur in Rheinland-Pfalz.
Ersten Erkenntnissen zufolge könnte eine tödliche Kohlenmonoxidvergiftung in der Grube die Ursache gewesen sein. "Die Ermittlungen zu den Umständen des Unfalls dauern noch an", erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Noch ungeklärt ist der genaue Unfallhergang und warum sich die Männer in der Grube aufhielten. "Es werden alle Umstände in die Ermittlungen einbezogen. Dies erfolgt zurzeit in den Todesermittlungsverfahren", fügte der Sprecher hinzu, ohne weitere Details zu nennen. (dpa/bearbeitet durch Red) |
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