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Pressemitteilung vom 12.04.2026
Region
Telefonischer Austausch für Menschen mit Messie-Syndrom gesucht
Menschen mit Messie-Syndrom stehen im Alltag oft unter starkem innerem Druck, ohne dass dies von außen sofort sichtbar ist. Eine betroffene Person sucht nun über die Selbsthilfekontaktstelle WeKISS einen regelmäßigen telefonischen Austausch mit anderen Betroffenen, um Erfahrungen zu teilen und Unterstützung zu finden.
Symbolbild. (KI-generiert)Westerburg. Die Selbsthilfekontaktstelle WeKISS vermittelt den Kontakt für Personen mit Messie-Syndrom, die einen regelmäßigen telefonischen Austausch mit anderen Betroffenen suchen. Ziel sind vertrauliche Gespräche, in denen Erfahrungen geteilt und gegenseitige Unterstützung möglich werden.

Belastung im Alltag
Das Messie-Syndrom ist durch anhaltende Schwierigkeiten in der Alltagsorganisation und im Umgang mit Gegenständen gekennzeichnet. Betroffene wirken nach außen häufig unauffällig und nicht zwingend chaotisch. Im Alltag erleben viele jedoch innere Überforderung, Unsicherheit und Probleme beim Treffen von Entscheidungen oder beim Setzen von Prioritäten.

Diese Belastungen können zu Scham, Selbstzweifeln, Erschöpfung und sozialem Rückzug führen. Der telefonische Austausch soll dabei helfen, Verständnis zu schaffen und einen geschützten Rahmen für Gespräche zu bieten.

Vertraulich und kostenfrei
Die Teilnahme an den Gesprächen ist freiwillig, vertraulich und kostenfrei. Interessierte Betroffene können sich an die Selbsthilfekontaktstelle WeKISS wenden.

WeKISS | Der Paritätische
Selbsthilfezentrum
Marktplatz 6, 56457 Westerburg
Telefon 02663-2540 (Sprechzeiten: Mo 14–18 Uhr, Di 9–12 Uhr, Mi + Do 9–14 Uhr)
info@wekiss.de (PM/bearbeitet durch Red)
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