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| Pressemitteilung vom 12.04.2026 |
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| Region |
| Gesundheitsprogramm für Erwerbslose im Westerwald wird bis 2028 fortgesetzt |
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| Das Programm "teamw()rk für Gesundheit und Arbeit" geht in Rheinland-Pfalz in eine neue Phase. Auch im Westerwaldkreis werden die Angebote bis 2028 fortgeführt. In Montabaur wurde der Start gemeinsam mit regionalen Partnern offiziell begleitet. |
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Montabaur. Das Programm "teamw()rk für Gesundheit und Arbeit" wird in Rheinland-Pfalz bis 2028 weitergeführt. An 21 Standorten soll die Gesundheitsförderung für erwerbslose Menschen fortgesetzt werden. Dazu gehört auch der Westerwaldkreis. Eine Auftaktveranstaltung in Montabaur begleitete den Beginn der neuen Förderphase.
Getragen wird das Programm von mehreren Partnern. Im Auftrag der gesetzlichen Krankenkassen setzt die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. das Angebot gemeinsam mit Jobcentern, Agenturen für Arbeit und Kommunen um. Ziel ist es, die Gesundheit von erwerbslosen Menschen langfristig zu stärken und ihre Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern.
Kostenfreie Hilfe im Alltag
Erwerbslosigkeit kann das Wohlbefinden stark belasten. Das gilt besonders für die psychische Gesundheit. Genau hier setzt das Programm mit niedrigschwelligen Angeboten an. Dazu gehören Gesundheitstage, wohnortnahe Kurse zu Ernährung, Stressbewältigung und Bewegung sowie flexible digitale Formate.
Alle Angebote sind für die Teilnehmenden kostenfrei. Sie sollen so aufgebaut sein, dass sie sich einfach in den Alltag einfügen lassen. Der praktische Ansatz steht dabei im Vordergrund. Menschen sollen dort erreicht werden, wo sie leben und ihren Alltag gestalten.
Große Resonanz in den vergangenen Jahren
Nach Angaben des GKV-Bündnisses für Gesundheit in Rheinland-Pfalz zeigt die Resonanz der vergangenen Jahre, wie wichtig solche leicht zugänglichen Angebote sind. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 13.000 Menschen erreicht. Aus Sicht der Verantwortlichen bestätigt das den gewählten Ansatz. Die neue Förderphase schafft zugleich Planungssicherheit, damit die Arbeit dauerhaft fortgesetzt werden kann.
Gesundheit als gemeinsame Aufgabe
Das Programm orientiert sich am Leitbild "Health in All Policies", kurz HiAP. Dahinter steht der Gedanke, dass Gesundheit nicht nur ein Thema des Gesundheitswesens ist, sondern in allen Bereichen des öffentlichen Handelns berücksichtigt werden muss. Deshalb rückt in der neuen Förderphase die enge Vernetzung der beteiligten Akteure besonders in den Mittelpunkt.
Bei der landesweiten Auftaktveranstaltung kamen Vertreter des Jobcenters Westerwald und der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald mit weiteren Kooperationspartnern zusammen. Im Mittelpunkt standen die Verstetigung bestehender Strukturen, eine engere Zusammenarbeit in der Region und die Weiterentwicklung der Angebote. Wichtig ist dabei auch der fortlaufende Dialog mit den erwerbslosen Menschen selbst.
Seit 2017 in Rheinland-Pfalz aktiv
Auf Bundesebene wird das Programm gemeinsam von der Bundesagentur für Arbeit, dem Deutschen Landkreistag, dem Deutschen Städtetag und dem GKV-Bündnis für Gesundheit koordiniert. In Rheinland-Pfalz läuft "teamw()rk für Gesundheit und Arbeit" bereits seit 2017 über die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit in Trägerschaft der LZG Rheinland-Pfalz e.V. Die Förderung erfolgt mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20a SGB V. Weitere Informationen gibt es online. (PM/bearbeitet durch Red) |
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| Pressemitteilung vom 12.04.2026 |
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