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| Nachricht vom 30.03.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Betrug bei Führerscheinprüfungen in Rheinland-Pfalz nimmt zu |
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| Die Zahl der Betrugsversuche bei theoretischen Führerscheinprüfungen in Rheinland-Pfalz ist im vergangenen Jahr erheblich gestiegen. Der Tüv-Verband berichtet von professionell organisierten Methoden, die zunehmend zum Einsatz kommen. |
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Mainz. Die Täuschungsversuche bei den theoretischen Führerscheinprüfungen haben in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr zugenommen. Laut Zahlen des Tüv-Verbands wurden 159 Fälle aufgedeckt, während es im Vorjahr noch 123 waren. Deutschlandweit registrierte man 4.239 solcher Betrugsfälle. "Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich der Prüfungsbetrug nach einem starken Anstieg in den Vorjahren auf einem hohen Niveau stabilisiert", erklärte Fani Zaneta vom Tüv-Verband. Es gebe vermutlich ein großes Dunkelfeld, da nur ein Teil der Täuschungen entdeckt werde.
Der Einsatz von technischen Hilfsmitteln fällt besonders ins Auge: In mehr als jedem dritten Fall in Deutschland (36 Prozent) kamen Mini-Kameras oder kaum sichtbare Ohrhörer zum Einsatz. Auch Doppelgänger sind keine Seltenheit - sogenannte Stellvertreter legten die Prüfung ab. Insgesamt sei mittlerweile gut jeder zweite Betrugsversuch (52 Prozent) professionell organisiert, so der Tüv-Verband.
Oftmals seien weitere Personen involviert, die den Prüfling "technisch unterstützen, aus der Ferne Lösungen übermitteln oder sich als Fahrschüler ausgeben", erläuterte Zaneta. Dafür sei auch entsprechendes technisches Know-how notwendig, um bestimmte Betrugsmaschen durchführen zu können. (dpa/bearbeitet durch Red)
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