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| Pressemitteilung vom 25.03.2026 |
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| Region |
| Mitmach-Aktionen stärken Wasserrückhalt im Wald bei Hachenburg |
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| Zwei erfolgreiche Mitmach-Aktionen, die den Wasserrückhalt im Wald thematisierten, fanden jüngst nahe Hachenburg statt. Freiwillige aus allen Altersgruppen halfen dabei, historische Entwässerungsgräben zu verschließen und neue Baumarten zu pflanzen. |
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Hachenburg. An zwei Standorten, im Naturschutzgebiet Nauberg bei Nister und im Quellgebiet des Rothenbachtals im Gemeindewald Gehlert, engagierten sich mehr als 45 Freiwillige für den Wasserrückhalt im Wald. Die Aktion, die bereits im Vorjahr erfolgreich war, wurde von den Mitarbeitenden des Forstamts und Waldbildungszentrums Hachenburg erweitert. Ziel war es, historische Entwässerungsgräben mit heimischem Holz, Ästen und Moos zu verschließen, um so das Wasser besser im Wald zu speichern.
"Man kann dem Wald auch mal etwas zurückgeben und gleichzeitig den Profis über die Schulter schauen. Ich bin immer offen dafür, Neues über den Wald zu erfahren. Vor allem interessiert mich, wie Landesforsten mit dem Wald in der Klimakrise umgeht", sagte ein Teilnehmer. Monika Runkel, Leiterin des Forstamts und Waldbildungszentrums, betonte die Bedeutung solcher Maßnahmen: "Wenn wir dem Wasser keinen Platz geben, dann wird es ihn sich nehmen."
Aktiv für den Wald
Neben dem Bau natürlicher Staustufen wurden Gräben mit Pflanzenarten wie Schwarzerle und Weiden bepflanzt, die feuchte Standorte bevorzugen. Revierleiter Martin Keßler erklärte: "Wir befinden uns im Quellbereich des Rothenbachs, der bei starkem Regen zu Hochwasserschäden führen kann." Die Aktionen boten eine Gelegenheit für Jung und Alt, aktiv etwas für den Wald zu tun und mehr über die Auswirkungen der Klimakrise zu erfahren. Marie-Christine Donath vom Forum Wald und Gesellschaft sagte: "Unsere Teilnehmenden lernen mit Kopf, Herz und Hand, wie wichtig es ist, für den Wald aktiv zu werden."
Ein Vater, der mit seinem Sohn am Nauberg teilnahm, äußerte: "Wir sind bei der nächsten Aktion auf jeden Fall wieder dabei. Die Kinder kommen raus und lernen gleichzeitig etwas über unsere Natur." Das Forum Wald und Gesellschaft plant weitere Veranstaltungen und lädt Interessierte dazu ein, sich per E-Mail an forumwug@wald-rlp.demit Ideen und Fragen einzubringen. (PM/Red) |
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