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Nachricht vom 22.03.2026
Rheinland-Pfalz
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und SPD erwartet
Am heutigen Sonntag, 22. März, ist ein entscheidender Tag für die Bürger in Rheinland-Pfalz. Bei der Landtagswahl wird über die politische Zukunft des Bundeslandes entschieden.
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz (Foto: Harald Tittel/dpa)Rheinland-Pfalz. In Rheinland-Pfalz haben die Wahllokale für die Landtagswahl geöffnet. Seit 8 Uhr können die Menschen ihre Stimmen abgeben. Knapp drei Millionen Bürger ab 18 Jahren sind wahlberechtigt. Die Wahllokale sind bis 18 Uhr geöffnet. Nach Angaben des Landeswahlleiters haben bis 10 Uhr rund 40 Prozent der Stimmberechtigten an der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz teilgenommen. Rund 34 Prozent hatten Briefwahl beantragt, weitere rund sechs Prozent gaben in den ersten beiden Stunden nach Öffnung der Wahllokale ihre an Stimmen ab.

Die Wahl entscheidet über die Zusammensetzung des neuen Landtags in Mainz und damit auch indirekt darüber, ob Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) im Amt bestätigt wird. Der Nachfolger von Malu Dreyer (auch SPD) stellt sich zum ersten Mal dem Votum der Wähler. Sein Herausforderer Gordon Schnieder will die CDU nach 35 Jahren wieder in die Staatskanzlei führen.

CDU liegt in Umfragen leicht vorn
Aktuelle Prognosen ergeben, dass eine Fortsetzung der Ampel-Regierung unwahrscheinlich ist. Die FDP wird voraussichtlich nicht mehr den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen. Am wahrscheinlichsten ist eine große Koalition. Wer diese anführen könnte, ist aber offen. Die CDU liegt in den Umfragen leicht vor der SPD. In der letzten Umfrage des ZDF-"Politbarometers" kommt die CDU auf 29 Prozent. Das sind zwei Punkte mehr als die regierenden Sozialdemokraten. SPD-Mann Schweitzer ist jedoch beliebter als Christdemokrat Schnieder. Die AfD könnte ihr stärkstes Ergebnis in einem westdeutschen Bundesland einfahren. Die Grünen werden sich voraussichtlich behaupten. Die Freien Wähler kämpfen - wie die FDP - um den Wiedereinzug in den Landtag. Die Linke hat Chancen, es erstmals zu schaffen. (dpa/bearbeitet durch Red)
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