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Pressemitteilung vom 21.03.2026
Rheinland-Pfalz
Spargelernte in Rheinland-Pfalz beginnt - Steigende Preise erwartet
Mit dem Start der Spargelsaison in Rheinland-Pfalz müssen sich Verbraucher auf höhere Preise einstellen. Die gestiegenen Energiekosten und der Mindestlohn treiben die Produktionskosten nach oben.
(Foto: Thomas Frey/dpa)Koblenz. Die Spargelernte hat in Rheinland-Pfalz begonnen. Während im Süden des Landes bereits vereinzelt gestochen wird, startet die Ernte im Norden erst später, wie der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau mitteilte. Die Witterung sei bisher «in Ordnung» gewesen, erklärte ein Verbandssprecher: «Es gab genug Regen und genug Wärme und Sonne», sagte er. Größere Mengen Spargel werden jedoch erst im April im Verkauf erwartet.

Der Verband im Norden des Landes rechnet auch in diesem Jahr mit steigenden Preisen, insbesondere aufgrund der stark gestiegenen Energiekosten. «Ein wirklich großes Problem bereiten den Bauern die Mindestlöhne für Saisonarbeitskräfte. Dieser ist in Anbetracht der Konkurrenz innerhalb und außerhalb der EU deutlich zu hoch», sagte der Sprecher. Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland beträgt seit diesem Jahr 13,90 Euro pro Stunde, eine Erhöhung auf 14,60 Euro ist für den 1. Januar 2027 geplant.

«Der Spargel ist als handarbeitsintensive Sonderkultur immer abhängig von Saisonarbeitskräften, ohne deren Verfügbarkeit keine Ernte möglich ist», erklärte eine Sprecherin des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Pfalz Süd. Sie betonte, dass der Preis immer vom Ertrag, der Sortierung und den Betriebskosten abhänge, und verwies ebenfalls auf den gestiegenen Mindestlohn. Eine genaue Prognose für den Spargelpreis könne daher noch nicht gegeben werden. (dpa/bearbeitet durch Red)

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