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Nachricht vom 26.02.2026
Rheinland-Pfalz
Spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und SPD in Rheinland-Pfalz
In Rheinland-Pfalz deutet sich wenige Wochen vor der Landtagswahl ein spannender Wahlkampf an. Die jüngste Umfrage zeigt, dass die CDU nur noch knapp vor der SPD liegt.
Vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Foto: Andreas Arnold/dpaMainz. Rund einen Monat vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz zeigt eine Umfrage ein enges Rennen zwischen der oppositionellen CDU und der regierenden SPD. Der Erhebung des Wahlforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des SWR-Politikmagazins "Zur Sache Rheinland-Pfalz!" zufolge, führt die CDU mit einem Prozentpunkt Vorsprung. Sie verliert im Vergleich zum Januar einen Punkt und kommt auf 28 Prozent, während die SPD unter Ministerpräsident Alexander Schweitzer um einen Punkt zulegt und nun bei 27 Prozent steht.

Die AfD konnte ebenfalls zulegen und erreicht 19 Prozent, während die Grünen bei 9 Prozent stagnieren. Die Freien Wähler und die Linken hätten mit jeweils 5 Prozent die Chance auf einen Einzug in den Landtag. Alle anderen Parteien, darunter die FDP und das BSW, erreichen zusammen 7 Prozent.

Die Daten basieren auf einer repräsentativen Telefon- und Online-Befragung vom 19. bis 24. Februar unter 1.158 wahlberechtigten Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern. Der Landtag wird am 22. März gewählt. Umfragen sind Momentaufnahmen und keine Prognosen für den Wahlausgang. Unsicherheiten entstehen durch nachlassende Parteibindungen und kurzfristige Wahlentscheidungen.

In der aktuellen Umfrage erhielt die Arbeit der Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP in Mainz ein geteiltes Echo: 44 Prozent der Befragten zeigten sich zufrieden, 50 Prozent unzufrieden.

Im Hinblick auf mögliche Koalitionen wünschen sich 35 Prozent der Befragten eine von der SPD geführte Regierung, während 30 Prozent eine CDU-geführte Koalition bevorzugen. Eine Koalitionsregierung unter der AfD wünschen sich 19 Prozent.

Bei einer hypothetischen Direktwahl des Ministerpräsidenten liegt Alexander Schweitzer deutlich vorne. 34 Prozent würden ihn wählen, während CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder auf 17 Prozent und AfD-Kandidat Jan Bollinger auf 7 Prozent kommen würde. (dpa/bearbeitet durch Red)
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