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Pressemitteilung vom 24.02.2026
Rheinland-Pfalz
IGBCE Mittelrhein im Dialog mit Landtagskandidaten
Am 19. Februar 2026 fand ein bedeutsames Treffen des IGBCE-Bezirksvorstands Mittelrhein mit Kandidierenden zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz statt. Im Rahmen der DGB-Kampagne "Wähle, was wichtig ist" wurden zentrale Zukunftsfragen für die Region diskutiert.
Politische Schwerpunkte wurden erläutert. (Foto: Marie-Christin Ockenfels)Koblenz. Am 19. Februar traf sich der Bezirksvorstand der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) Mittelrhein mit Kandidierenden zur bevorstehenden Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Die Veranstaltung war Teil der DGB-Kampagne "Wähle, was wichtig ist", die Beschäftigte dazu motiviert, ihre Stimme für gute Arbeit, soziale Sicherheit und eine starke Demokratie einzusetzen. Moderiert wurde das Treffen von Edith Sauerbier vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).

Zu den Teilnehmern gehörten die Landtagsabgeordneten Lana Horstmann von der SPD und Anette Moesta von der CDU sowie die Kandidaten André Butscheike von Bündnis 90/Die Grünen und Hubertus Hacke-Dietze von der FDP. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde des Bezirksvorstands präsentierten die Kandidierenden ihre politischen Schwerpunkte und erläuterten, mit welchen Anliegen sie für den Landtag kandidieren. Gemeinsam mit den Gewerkschaftsvertretern diskutierten sie die wichtigsten Herausforderungen für Rheinland-Pfalz. Die Linken und die AfD waren nicht eingeladen.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen Themen wie die Zukunft des Industriestandorts, die Stärkung tariflicher Mitbestimmung, die Weiterentwicklung von Bildungs- und Ausbildungswegen sowie der Umgang mit Rechtsextremismus. Die Teilnehmer tauschten sich intensiv darüber aus, wie Arbeitsplätze gesichert, Wertschöpfung gesteigert und demokratische Strukturen geschützt werden können.

Wo ist die Lösung?
Tobias Paulus, Bezirksleiter der IGBCE Mittelrhein, unterstrich die Bedeutung eines solchen Dialogs: "Für uns ist klar: Gute Arbeit, starke Tarifbindung und eine verlässliche Industriepolitik sind entscheidend für die Zukunft unserer Region. Deshalb suchen wir das Gespräch - damit die Anliegen der Beschäftigten gehört werden und in der Landespolitik Gewicht bekommen." Mit Blick auf die Landtagswahl hob Paulus zudem hervor, wie wichtig demokratische Beteiligung sei: "Die Kampagne "Wähle, was wichtig ist" erinnert uns daran, dass jede Stimme zählt - besonders dann, wenn es um soziale Gerechtigkeit, Mitbestimmung und den Schutz unserer Demokratie geht."

Der Bezirksvorstand bewertet den Austausch als wertvollen Beitrag zur politischen Meinungsbildung und plant, den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern weiterhin fortzusetzen. (PM/Red)
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