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| Nachricht vom 24.02.2026 |
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| Region |
| Gesundheit und Wohlbefinden stehen in Bad Marienberg im Fokus |
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| Die Gesundheitsmesse in Bad Marienberg lockte am vergangenen Sonntag (22. Februar 2026) zahlreiche Besucher in das Forum des Schulzentrums. Sie informierten sich über neue Entwicklungen, Produkte und Therapien. |
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Bad Marienberg. Die 19. Gesundheitsmesse im Forum des Schulzentrums in Bad Marienberg war ein großer Erfolg. Die Messe, die von der Stadt und dem Kneipp-Verein Bad Marienberg organisiert und ausgerichtet wird, stand in diesem Jahr unter dem Motto "Fit für heute – stark für morgen". Neu waren in diesem Jahr das Sportangebot und die Workshops in der kleinen Sporthalle.
Zahlreiche Besucher informierten sich bei 70 Ausstellern über alle Themen rund um Gesundheit, Bewegung, Wohlbefinden und ein aktives Leben. Ergänzt wurde das Angebot von 25 Vorträgen. Für die Verpflegung sorgten ein Falafel-Wagen, die Mühlenbäckerei, das Marienbad und das Seniorenzentrum Sonnenhof.
Basis für Lebensqualität
Stadtbürgermeisterin Sabine Willwacher sprach in ihrer Begrüßung die Bedeutung von Gesundheit in einer immer hektisch werdenden Welt an. Besonders in einer Zeit, die von Tempo, Digitalisierung und ständigen Veränderungen geprägt sei, werde es immer wichtiger, bewusst auf die eigenen Ressourcen zu achten. "Körperliche Fitness, Widerstandskraft und soziale Verbundenheit sind keine Luxusgüter – sie sind die Basis für Lebensqualität und Leistungsfähigkeit", betonte die Stadtbürgermeisterin.
Das Motto der Messe verbinde Gegenwart und Zukunft. Es erinnere daran, dass Gesundheit kein Zustand sei, den man einmal erreicht und dann abhakt. Gesundheit sei ein Prozess, Bewegung und Bewusstsein. Das Sein beginne immer im Hier und Jetzt. Den Menschen müsse bewusst sein, dass sie heute aktiv etwas für ihre Gesundheit tun müssten und nicht irgendwann. "Gesundheit ist unser wertvollstes Gut und wie wir sie heute pflegen, beeinflusst maßgeblich, wie wir morgen leben werden", betonte Willwacher.
In Koblenz gibt es keine Gesundheitsmesse mehr
Die Messe biete eine hervorragende Gelegenheit, sich über neue Entwicklungen, innovative Produkte und Therapien zu informieren. Sie appellierte an die Besucher, aktiv ins Gespräch zu gehen und neue Impulse aufzunehmen. Die Stadtbürgermeisterin dankte dem Organisationsteam für die Planung und Durchführung der Messe. Zudem dankte sie dem Schirmherrn Manfred Tönnes, Landesvorsitzender des Kneipp-Verbands Rheinland-Pfalz, für seine Unterstützung und sein Mitwirken, die der Messe einen besonderen Rahmen verleihen würden.
"Mit 70 Ausstellern und 25 Fachvorträgen wird heute eine große Expertise bezüglich Gesundheit vermittelt und dargestellt", sagte Tönnes. Dazu käme das Angebot der Workshops, welche die Messe zu einer Erfolgsgeschichte machen, und das in einer vergleichbar kleinen Stadt. Er zog den Vergleich zu Koblenz, wo die Gesundheitsmesse seit 2020 nicht mehr stattfinden würde.
Er habe das Amt des Schirmherrn gerne übernommen. "Denn genau das ist auch das, was Kneipp vermitteln möchte. Eigenverantwortlich für sich und mit seiner Gesundheit umgehen mit einem achtsamen Lebensstil", erklärte er. Er zeigte sich erfreut über das Engagement des Kneipp-Vereins Bad Marienberg und die Wertschätzung der Stadt diesem gegenüber.
Ganzheitliche Mischung der Aussteller
Tönnes sprach die Modernisierung und Erneuerung des Kurparkes mit den Kneipp-Anlagen und des Barfußweges an. "Wir freuen uns schon auf die Feierlichkeiten unseres Landesverbands zum 60. Jubiläum hier in Bad Marienberg – dem einzigen Kneipp-Heilbad im nördlichen Rheinland-Pfalz und das bereits seit fast 60 Jahren", brachte Tönnes seine Freude zum Ausdruck.
Den Besuchern wurde eine bunte Mischung an Ausstellern geboten: von den Krankenkassen, Fitnessstudios und Optikern über Apotheken, DRK und Naturheilpraxen bis zum Reformhaus, Selbsthilfegruppen und Kliniken sowie dem Sanitätsregiment der Bundeswehr. Ebenfalls vielfältig war das Vortragsangebot. Die Referenten hielten unter anderem Vorträge über Bewegung, Stress und Schlafstörungen, Depression oder Ernährung und Herzerkrankungen. Anschließend standen sie für Fragen der Besucher zur Verfügung.
Wer sich gleich vor Ort etwas sportlich betätigen wollte, bekam diese Möglichkeit bei den Workshops und Sportangeboten in der Aktivhalle. Die Besucher konnten Yoga machen oder Stretching und Relaxing. Es gab sogar ein Fitnessangebot für Kinder. (NM) |
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