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Pressemitteilung vom 24.02.2026
Rheinland-Pfalz
Rückgang bei Darmkrebs-Diagnosen in Rheinland-Pfalz
Die Zahl der Diagnosen von Darmkrebs nimmt in Rheinland-Pfalz ab, bleibt jedoch eine der häufigsten Krebserkrankungen. Experten führen diesen Rückgang auf verschiedene Faktoren zurück.
Symbolbild. (Quelle: Pixabay)Mainz. Darmkrebs wird in Rheinland-Pfalz seit 2020 kontinuierlich seltener diagnostiziert - dennoch ist er weiterhin die dritthäufigste Krebserkrankung bei Männern und Frauen. Im Jahr 2024 erhielten 1.262 Frauen und 1.539 Männer diese Diagnose, wie das Institut für Digitale Gesundheitsdaten (IDG) in Mainz berichtet.

Im gleichen Zeitraum starben 491 Frauen und 633 Männer an dieser Krankheit. Neuere Zahlen liegen bislang nicht vor.

Gesünderer Lebensstil vermindert Risiko
Das IDG führt den Rückgang unter anderem auf die verbesserte Früherkennung mit dem 2019 eingeführten Darmkrebsscreening zurück. Auch Änderungen in den Lebensgewohnheiten spielen eine Rolle. Ein gesunder Lebensstil senkt das Risiko für Darmkrebs, dazu zählt auch die abnehmende Zahl der Raucher unter Erwachsenen. Die Einführung der Zertifizierung onkologischer Zentren durch die Deutsche Krebsgesellschaft ist ein weiterer Grund, den das IDG nennt. In Rheinland-Pfalz gibt es zehn solcher Zentren.

Einen Anstieg der Darmkrebsfälle bei jüngeren Menschen zeigen die Krebsregisterdaten aus Rheinland-Pfalz nicht, betonte das IDG.
(dpa/bearbeitet durch Red)

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