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| Nachricht vom 23.02.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Infrastrukturprojekte in Rheinland-Pfalz: Millionen für Autobahnen und Brücken |
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| Die Verkehrswege in Rheinland-Pfalz sind von zentraler Bedeutung für die Mobilität im Westen Deutschlands. Um Engpässe zu vermeiden und die Infrastruktur zu sichern, investiert die Autobahn GmbH des Bundes in den Erhalt und Ausbau der Autobahnen und Brücken. |
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Rheinland-Pfalz. Für mehrere Straßenbauprojekte in Rheinland-Pfalz hat die Autobahn GmbH des Bundes nun Details veröffentlicht. Insgesamt sollen rund 140 Millionen Euro in das Autobahnnetz des Bundeslandes investiert werden. Die Niederlassung West plant unter anderem folgende Maßnahmen:
Instandsetzung der Fellertalbrücke (A1)
Der Fahrbahnbelag, die Abdichtung, Bauwerkskappen, Schutzeinrichtungen sowie Brückenlager, Fahrbahnübergänge und Entwässerung werden erneuert. Das Projekt mit einer Baulänge von 0,8 Kilometern soll bis Dezember 2027 abgeschlossen sein.
Anschlussstellenbauwerk Höhr-Grenzhausen (A48)
Der Ersatzneubau erfolgt in vier Bauabschnitten. Eine Behelfsbrücke wurde bereits errichtet. Das Projekt erstreckt sich über 1,5 Kilometer und soll ebenfalls bis Dezember 2027 beendet sein.
Instandsetzung Moseltalbrücke Winningen (A61)
Die Arbeiten beginnen voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres. Die Baulänge beträgt 1,3 Kilometer. Nach Abschluss der Vorarbeiten erfolgt die Instandsetzung der Querträgeranschlüsse im Inneren des Bauwerks.
Ersatzneubau Großtalbrücken Pfädchensgraben und Tiefenbachtal (A61)
Zwischen der Anschlussstelle Rheinböllen und der Tank- und Rastanlage Hunsrück wird die Strecke sechsstreifig ausgebaut. Dazu gehören auch Unter- und Überführungsbauwerke, Lärmeinrichtungen und Regenwasserbehandlungsanlagen. Der Ersatzneubau der Talbrücken Pfädchensgraben und Tiefenbachtal ist ebenfalls Teil des Projekts, bei dem die Fahrbahnen in beide Richtungen auf je drei Streifen erweitert werden. Der erste und dritte Bauabschnitt sind bereits fertiggestellt.
Instandsetzung Moselbrücke Ehrang (A64a)
Ab 2026 beginnt eine mehrjährige Instandsetzung zur Sicherstellung der Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit bis zum Ersatzneubau. Erste Maßnahme ist der Aufbau eines Hängegerüsts an der Unterseite der Stahlbrücke. Weitere Schritte folgen ab 2027. (dpa/bearbeitet durch Red) |
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| Nachricht vom 23.02.2026 |
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