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| Nachricht vom 16.02.2026 |
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| Region |
| Karneval in Altenkirchen: Tausende feiern den großen Umzug |
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| Am Sonntag (15. Februar) verwandelte sich die Stadt Altenkirchen in eine bunte Karnevalshochburg. Bereits Stunden vor dem Start des Umzugs füllten begeisterte Zuschauer die Straßen und erwarteten gespannt das Spektakel. Im Aufstellbereich (Rathausstraße und Siegener Straße) wurde es zeitweise eng. |
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Altenkirchen. Am Sonntag (15. Februar) strömten bereits am Mittag zahlreiche Gruppen nach Altenkirchen, um sich für den großen Karnevalszug aufzustellen. Mehr als 40 Programmpunkte, darunter große Festwagen, fanden ihren Platz, während die Zugleiter Philipp Schürdt und Dennis Jung die Vorbereitungen koordinierten.
Tausende Zuschauer hatten sich in der Stadt versammelt, insbesondere in der unteren Fußgängerzone und an der Kreuzung Kölner Straße zur Koblenzer Straße. Hier warteten viele, besonders Kinder, gespannt auf die Ankunft der bunten Gruppen und Wagen. In der Bahnhofstraße begrüßten zwei Moderatoren die Zugteilnehmer und stellten diese vor. Der Festwagen mit Prinzessin Andrea II. bildete den krönenden Abschluss des Zuges. Stadtbürgermeister Ralf Lindenpütz und VG-Bürgermeister Fred Jüngerich unterstützten die Karnevalisten tatkräftig beim Verteilen von Wurfmaterial.
Der Umzug setzte sich nahezu pünktlich in Bewegung und wurde in der Fußgängerzone (Wilhelmstraße) von zahlreichen Jecken lautstark empfangen. Die Rufe nach Kamelle hallten durch die Straßen und wurden von den Karnevalisten freudig beantwortet. Trotz der Enge an einigen Stellen sorgten die Wagenengel und weitere Helfer für einen reibungslosen Ablauf ohne Zwischenfälle.
Bahnlinie unterbricht immer mal den Zug
Wie üblich führte die Bahnlinie zu kurzen Unterbrechungen im Zugablauf, was der ausgelassenen Stimmung keinen Abbruch tat. Für Sicherheit sorgten der DRK-Ortsverein mit rund 35 Helfern, ein Notarzt sowie die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde mit etwa 70 Einsatzkräften aus verschiedenen Einheiten. Die Polizei Altenkirchen war gemeinsam mit rund 20 Mitarbeitenden des Ordnungsamtes im Einsatz. Direkt hinter dem letzten Wagen folgte die Stadtreinigung, die zügig die Spuren des närrischen Treibens beseitigte. Im Anschluss fanden viele Teilnehmer und Besucher den Weg zur "After Zug" Party, organisiert von Festwirt Michael Müller und seinem Team.
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