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Pressemitteilung vom 13.02.2026
Region
Kirchenpräsidentin Tietz besucht Westerwälder Einrichtungen
Prof. Dr. Christiane Tietz, Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), hat sich bei einem Besuch im Westerwald über die Arbeit von Schulen, Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen informiert. Dabei standen Gespräche mit Verantwortlichen und Besichtigungen auf dem Programm.
Austausch am Evangelischen Gymnasium: (v.l.) Dekan Dr. Axel Wengenroth, Geschäftsführer René Roos, Stefan Knöll, Leiter des Referats Schule und Religionsunterricht, Orientierungsstufenleiterin Silvia Gruner-Menk, Kirchenpräsidentin Prof. Dr. Christiane Tietz, Schulleiter Dirk Weigand. (Foto: Sabine Hammann-Gonschorek)Bad Marienberg/Höhr-Grenzhausen. Bei ihrem Besuch im Westerwald informierte sich Prof. Dr. Christiane Tietz zunächst am Evangelischen Gymnasium Bad Marienberg. Begleitet wurde sie vom Dekan des Evangelischen Dekanats Westerwald, Dr. Axel Wengenroth, und dessen Stellvertreter Benjamin Schiwietz. Schulleiter Dirk Weigand und Geschäftsführer René Roos begrüßten die Kirchenpräsidentin sowie Oberkirchenrat Stefan Knöll. In einem Rundgang wurden die Räumlichkeiten der Schule vorgestellt und das Konzept des Gymnasiums erläutert. Der Schulleiter hob den Wertekompass der Schule hervor, der Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärken soll. Besonders interessiert zeigte sich Dr. Tietz am Ganztagsschulkonzept, das nachmittags Förderunterricht und kreative Programme bietet. Sie lobte das Engagement der Schule: "Ich finde es sehr eindrucksvoll, dass Sie in Ihrem Konzept den ganzen Menschen wahrnehmen."

Gemeindeübergreifende Arbeitsfelder
Anschließend besuchte Dr. Tietz das Evangelische Gemeindehaus in Höhr-Grenzhausen. Dort berichtete das Verkündigungsteam der Kirchengemeinde Westerwald-Süd von seiner Arbeit. Pfarrer Marcel Kehr erklärte, wie das Team gemeindeübergreifende Arbeitsfelder gebildet hat. Er selbst übernimmt technische und verwaltende Aufgaben, während Pfarrerin Ricarda Bosse sich auf Konfirmandenarbeit konzentriert. Pfarrerin Sylvia vom Holt nutzt die gewonnene Zeit für Angebote für Erwachsene und ökumenische Zusammenarbeit. Die Aufteilung der Aufgaben fördert die Beziehungen zu den Gemeindegliedern und vermeidet Doppelstrukturen.

Dr. Tietz erhielt zudem Einblicke in die Arbeit der Gemeindeübergreifenden Trägerschaft (GÜT) der zwölf Evangelischen Kindertagesstätten im Westerwald. Pfarrer Maic Zimmermann stellte die organisatorischen Vorteile und Herausforderungen der GÜT vor.

Zum Abschluss informierte Wilfried Kehr über die Angebote des Diakonischen Werkes Westerwald, darunter Suchtberatung, Paar- und Erziehungsberatung sowie Unterstützung für Menschen mit Migrationserfahrung oder psychischer Erkrankung. Er betonte die enge Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Dekanat Westerwald. (PM/Red)
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