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| Pressemitteilung vom 10.02.2026 |
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| Politik |
| Wahlrecht und Mitbestimmung: Jugendliche diskutieren mit Landtagsabgeordneten in Bad Marienberg |
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| In Bad Marienberg fand ein Informationsabend zur Bedeutung von Demokratie statt, bei dem Schüler die Gelegenheit hatten, direkt mit politischen Entscheidungsträgern ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt standen die Fragen nach der Beteiligung junger Menschen am politischen Prozess. |
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Bad Marienberg. Rund 50 Schüler der Marie-Curie-Realschule plus und des Evangelischen Gymnasiums im Jürgen-Schmidt-Saal trafen sich im Verwaltungsgebäude in Bad Marienberg. Eingeladen hatten die Volkshochschule (VHS) Bad Marienberg und die Initiative Demokratiesommer. Unter der Moderation von Frau Dr. Inka Engel von der Universität Koblenz diskutierten die Jugendlichen mit den heimischen Landtagsabgeordneten Hendrik Hering und Janick Pape über die Wichtigkeit von Wahlen und demokratischen Prozessen.
Mit 16 Jahren politische Geschicke in Europa, aber nicht im eigenen Land mitbestimmen
Nach einer Begrüßung durch Gerd Schell, den Geschäftsführer der VHS, der betonte, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit sei, gaben Hering und Pape persönliche Statements ab. Der Abend wurde vor allem von den Fragen und Meinungen der jungen Teilnehmer geprägt. Die Fishbowl-Methode ermöglichte es, dass Themen wie das Wahlalter und politische Teilhabe intensiv besprochen wurden. Nate Laack, Schüler des Leistungskurses Sozialkunde, kritisierte beispielsweise, dass Jugendliche zwar an Europawahlen teilnehmen dürfen, aber erst später auf kommunaler Ebene mitbestimmen können.
Beide Abgeordnete zeigten Verständnis für die Anliegen der Jugendlichen. Hering rief dazu auf, dass junge Menschen aktiv in Parteien mitwirken sollten, um ihre Perspektiven einzubringen. Pape ermutigte die Jugendlichen, mit Politikern vor Ort in Kontakt zu treten und sich in Ortsgemeinderäten zu engagieren.
Einladung in die Verwaltung zu kommen
Im Verlauf des Abends wandte sich ein Schüler direkt an Bürgermeister Marvin Kraus, der die Jugendlichen einlud, ihn in der Verwaltung zu besuchen, um offene Fragen zu klären. Zum Abschluss stellte Eva Ehrlich-Lingens von der Initiative Demokratiesommer eine Plakat-Ausstellung der Heinrich-Böll-Stiftung vor, die weitere Diskussionen zum Thema Demokratie anregen sollte.
In ihren Schlussworten hoben Frau Dr. Engel sowie die Abgeordneten Pape und Hering die Bedeutung des Grundgesetzes hervor, insbesondere den Paragrafen 1: "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Diese Werte seien grundlegend für die Demokratie. (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 10.02.2026 |
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