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Pressemitteilung vom 04.02.2026
Region
Laserdrohne kartiert zukünftigen Waldspielplatz am Flürchen bei Hillscheid
Ein bedeutender Fortschritt für den geplanten Waldspielplatz am Flürchen ist erreicht. Dank modernster Drohnentechnologie wurde das Gelände präzise vermessen. Die gewonnenen Daten sind von unschätzbarem Wert für die weitere Planung.
Der Waldspielplatz ist eine Herzensangelegenheit. (Foto: Daniel Kohn)Hillscheid. Der Weg zum neuen Waldspielplatz am Flürchen hat einen weiteren Meilenstein erreicht. Die Firma "Luftinspektionen Westerwald" aus Hillscheid konnte mit Hilfe einer hochmodernen DJI-Laserdrohne das zukünftige Spielplatzgelände exakt vermessen. Diese Drohne, von der es nur vier Exemplare in ganz Europa gibt, wurde von der Firma "CopterTec" zur Verfügung gestellt. Mit einem Gewicht von rund 12 Kilogramm liefert sie spektakulär genaue Daten, die theoretisch sogar die Retusche eines einzelnen Blatts im Gelände ermöglichen könnten.

Die Organisation des Einsatzes übernahm vollständig "Luftinspektionen Westerwald", die auch die technischen Abläufe koordinierte und den Überflug leitete. Das gesamte Waldareal wurde aus der Luft erfasst, um ein exaktes 3D-Geländemodell zu erstellen, das als zentrale Planungsbasis für den naturnahen Abenteuerspielplatz dient. Aufgrund der Leistungsstärke der Drohne und des sensiblen Einsatzgebiets war eine vorherige Genehmigung durch die zuständigen Behörden erforderlich.

Unternehmen unterstützen das Projekt ehrenamtlich
Razvan Olinic, Geschäftsführer der "Luftinspektionen Westerwald", erklärte: "Dieses Projekt hat uns sofort überzeugt. Mit moderner Technik einen Beitrag für Kinder und Familien in der Region zu leisten, ist für uns eine echte Herzensangelegenheit. Dass wir unsere Expertise hier ehrenamtlich einbringen konnten, freut uns sehr." Auch Fabian Briese von CopterTec betonte die Bedeutung des Einsatzes: "Die eingesetzte Laserdrohne gehört aktuell zu den leistungsfähigsten Systemen in Europa. Zu sehen, dass diese Technologie nicht nur in Industrieprojekten, sondern auch für ein gemeinnütziges Vorhaben wie den Waldspielplatz genutzt wird, ist etwas ganz Besonderes."

Private Spenden werden verfünffacht
Das Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrum "Zweite Heimat", Träger des Projekts, lobt das Engagement der beteiligten Unternehmen: "Dieses Engagement zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn regionale Unternehmen, Ehrenamt und Gemeinwesen zusammenarbeiten. Die gewonnenen Daten sind für die weitere Planung von unschätzbarem Wert und bringen uns dem Ziel eines einzigartigen Waldspielplatzes ein großes Stück näher."

Die präzisen Messdaten fließen nun direkt in die nächste Planungsphase ein, um den Spielplatz sicher und optimal in die natürliche Waldlandschaft einzubetten. Das Gemeinschaftsprojekt für Kinder, Familien und die Stadt wird durch Spenden und ehrenamtliches Engagement ermöglicht. Die Else Schütz Stiftung unterstützt das Vorhaben, indem sie private Spenden bis zu einer Gesamtsumme von 50.000 Euro verfünffacht. (PM/Red)
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