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Pressemitteilung vom 26.01.2026
Region
Caritas startet Studie zu regionalen Unterschieden im Bistum Limburg
Der Caritasverband für die Diözese Limburg untersucht gemeinsam mit einem Sozialforschungsinstitut die Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Regionen. Das Projekt soll zeigen, welche Bedarfe bestehen und wie Angebote künftig passgenauer gestaltet werden können.
(Foto: Caritasverband für die Diözese Limburg e. V.)Limburg. Der Caritasverband für die Diözese Limburg e. V. (DiCV Limburg) hat das Projekt Caritas in Stadt und Land gestartet. In Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH (infas) entsteht eine Studie, die regionale Unterschiede in den Lebenswelten städtischer und ländlicher Räume im Bistum Limburg sichtbar machen soll. Ziel ist es, Grundlagen zu schaffen, um Angebote und Ressourcen künftig sozialräumlich genauer auszurichten. Das Projekt befindet sich derzeit in einem Preprojekt zur Vorbereitung der eigentlichen Studie.

Analyse der sozialen Strukturen
Im Preprojekt erstellen die Projektpartner eine quantitative Analyse des Bistumsgebiets. Diese Analyse bildet die Basis einer sozialen Landkarte, die Unterschiede in Versorgungsanforderungen, Strukturen und Lebenslagen zwischen Städten und ländlichen Gemeinden zeigt. Als Datenquellen dienen sorgfältig ausgewählte und validierte Informationen. Auf diese Weise sollen Bedarfe ermittelt und Entwicklungsfelder definiert werden. Der DiCV Limburg erwartet eine objektive Übersicht über lokale Versorgungslagen sowie Hinweise auf regionale Versorgungslücken.

Ziele und Nutzen der Studie
Durch die Studie möchte der Verband herausfinden, wo im Bistum Limburg soziale Angebote erweitert, neu ausgerichtet oder besser vernetzt werden müssen. Der Fokus liegt auf einer datenbasierten Grundlage, die langfristig zu belastbaren Entscheidungen führt. Dazu zählen Erkenntnisse darüber, welche Bevölkerungsgruppen besondere Unterstützung benötigen und welche Rahmenbedingungen vor Ort relevant sind. Die Ergebnisse sollen helfen, Ressourcen effizient einzusetzen und Zugangsmöglichkeiten zu sozialen Angeboten zu verbessern.

Perspektive bis 2027
Bis Ende 2027 will sich der DiCV Limburg zu den gesellschaftlichen Bedarfslagen in städtischen und ländlichen Räumen des Bistums positionieren. Geplant ist, passende Angebote vor Ort zu fördern und zu stärken. Ein weiteres Ziel ist es, einen Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in Stadt und Land zu leisten. Die soziale Landkarte bildet dafür die Grundlage und dient als Arbeitsinstrument im Projektverlauf. Das Projekt schafft damit eine Verbindung zwischen empirischer Analyse und praktischer Umsetzung, um den sozialen Auftrag des Verbandes im Bistum Limburg nachhaltig weiterzuentwickeln. (PM/bearbeitet durch Red)
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