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Nachricht vom 25.01.2026
Region
Schwerer Unfall in Wirges: Pkw nach Kollision auf Skatepark geschleudert
Ein schwerer Verkehrsunfall auf der L313 bei Wirges forderte am Samstagabend (24. Januar 2026) einen Schwerverletzten. Der Fahrer eines BMW wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit großem Aufwand befreit werden. Die Unfallursache ist noch unklar.
(alle Fotos: Uwe Schumann)Wirges. Gegen 17.45 Uhr kam es auf der Landesstraße 313 zwischen Eschelbach und Wirges in Höhe des Skateparks zu einem schweren Verkehrsunfall. Der Fahrer eines BMW war in Richtung Wirges unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Das Auto kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und wurde in den angrenzenden Skatepark geschleudert. Der Fahrer erlitt dabei schwere Verletzungen und war im stark deformierten Fahrzeug eingeklemmt.

Aufwändige Rettungsmaßnahmen vor Ort
Die Rettung gestaltete sich schwierig. Besonders ein Fuß des Fahrers war so eingeklemmt, dass ein schneller Zugriff mit schwerem Gerät nicht möglich war. Um die Verletzungen nicht zu verschlimmern, verzichteten die Feuerwehrkräfte bewusst auf großflächiges hydraulisches Werkzeug. Stattdessen setzten sie gezielt kleinere Geräte ein. Erst nach rund eineinhalb Stunden gelang die Befreiung des Verunfallten.

Der Rettungsdienst Rhein Lahn Westerwald übernahm die Erstversorgung vor Ort. Zusätzlich kam der Rettungshubschrauber Christoph 77 aus Mainz zum Einsatz, der in Rheinland-Pfalz über eine Nachtflugzulassung verfügt. Der Verletzte wurde in ein geeignetes Krankenhaus gebracht.

Großeinsatz für Feuerwehr und Polizei
Insgesamt waren 62 Einsatzkräfte der Feuerwehren Siershahn, Wirges und Dernbach im Einsatz. Sie übernahmen neben der Rettung auch den Brandschutz, die Ausleuchtung der Einsatzstelle und unterstützten den Rettungsdienst. Die Polizei Rheinland-Pfalz war ebenfalls vor Ort, sicherte den Verkehr und nahm die Ermittlungen zur Unfallursache auf.

Die L313 blieb während der gesamten Rettungs- und Ermittlungsarbeiten vollständig gesperrt. (Red)
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