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| Pressemitteilung vom 21.01.2026 |
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| Region |
| Neuer Zusammenhalt: Evangelische Kirchengemeinden im Westerwald schließen sich zusammen |
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| Mit festlichen Gottesdiensten feiern mehrere evangelische Gemeinden im Westerwaldkreis ihren Zusammenschluss. Aus 27 selbstständigen Kirchengemeinden werden künftig sechs größere Einheiten, die gemeinsam ein neues Kapitel kirchlichen Lebens beginnen. |
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Westerwaldkreis. Für die evangelischen Kirchengemeinden im Dekanat Westerwald markiert der Jahresbeginn eine wichtige Veränderung. In einem strukturellen Reformprozess schließen sich bislang eigenständige Gemeinden zu größeren Einheiten zusammen. Die neue Organisation soll das kirchliche Leben stärken und zukunftsfähig gestalten.
Feierlicher Start in den neuen Strukturen
Vier von sechs neuen Gemeinden haben ihren Zusammenschluss bereits mit Gottesdiensten gefeiert. Es handelt sich um die Evangelische Christusgemeinde Sayn-Wied Westerwald, die Evangelische Kirchengemeinde Wäller Land, die Evangelische Kirchengemeinde Hachenburger Land sowie die Evangelische Kirchengemeinde Westerwald Süd. Die beiden weiteren neuen Gemeinden Hoher Westerwald und Westerwald Nord folgen zum 1. Januar 2027.
Die Gründung der neuen Einheiten geht einher mit einem umfassenden Wandel in der Gemeindearbeit. Neben den Gesamtkirchenvorständen übernehmen sogenannte Verkündigungsteams Verantwortung für die inhaltliche Gestaltung. Diese Teams bestehen aus Pfarrpersonen, Kirchenmusikerinnen und Gemeindepädagoginnen. Unterstützt werden sie von ehrenamtlich Engagierten.
Licht als Symbol für Aufbruch
Im Gottesdienst der Kirchengemeinde Westerwald Süd stand das Licht im Mittelpunkt. Symbolisch bildeten die Beteiligten am Ende der Feier einen Kreis um das Kirchenschiff. Der warme Kerzenschein unterstrich den Aufbruch in eine neue Zeit. Auch in den anderen Gemeinden wurden Zeichen des Neubeginns gesetzt.
In der Kirchengemeinde Hachenburger Land spiegelt sich die Verschmelzung der Gemeinden sogar im neuen Gemeindelogo wider. Es zeigt ein Kreuz, zusammengesetzt aus Elementen der Altarkreuze der früheren Einzelgemeinden. Die Predigten im Eröffnungsgottesdienst in Alpenrod griffen diese Symbolik auf.
Gemeinsam in eine neue Zeit
Die Neustrukturierung der Kirchengemeinden steht für eine bewusste Entscheidung, kirchliches Leben gemeinschaftlich zu gestalten. Dabei werden sowohl bestehende Traditionen als auch neue Formen berücksichtigt. Die sechs neuen Gemeinden bilden ein tragfähiges Fundament für die kommenden Jahre. Sie schaffen Raum für Austausch, Engagement und gelebten Glauben – auch in einer sich verändernden Gesellschaft. (PM/bearbeitet durch Red) |
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| Pressemitteilung vom 21.01.2026 |
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