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Pressemitteilung vom 09.01.2026
Region
Fortbildung: Westerwälder Kita-Sozialarbeitende unterstützen in komplexen Lebenslagen
Im Kreishaus Montabaur fand Ende des Jahres eine bedeutende Fortbildung statt, die sich an Kita-Sozialarbeitende im Westerwaldkreis richtete. Diese Veranstaltung bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten im Umgang mit herausfordernden Familiensituationen zu vertiefen.
Symbolbild (Quelle: Pixabay)Montabaur. Ende des Jahres versammelten sich Kita-Sozialarbeitende (KiSos) aus dem Westerwaldkreis im Kreishaus Montabaur zu einer Fortbildung, die von der Kreisverwaltung, dem Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn, dem Deutschen Kinderschutzbund, dem Ortsverband Höhr-Grenzhausen und der Regionalen Diakonie Hessen-Nassau organisiert wurde. Die Veranstaltung stand unter dem Thema "Komplexe Lebenslagen von Kita-Familien" und bot den Teilnehmenden eine Plattform zur Erweiterung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit Familien in schwierigen Situationen.

Janine Bösel und Sabine Pehl, Expertinnen der Diakonie Hessen-Nassau, führten durch die Fortbildung. Im ersten Teil tauschten sich die KiSos in Gruppen über anonymisierte Fälle aus und erprobten Methoden der systemischen Beratung. Dabei wurde die Bedeutung von Selbstreflexion und einer systemischen Haltung betont, um Familien erfolgreich zu begleiten. Der zweite Teil fokussierte auf den Umsetzungsprozess in der Fallberatung. Hierbei steuerten gezielte Fragen den Handlungsprozess. Durch Hypothesenbildung und Perspektivarbeit wurden Veränderungsimpulse gesetzt, die den Klienten helfen sollen, die nächsten Schritte zu erkennen.

Am Ende der Fortbildung dankten die Teilnehmenden den Referentinnen für die praxisnahe Aufarbeitung eines komplexen Themas. Ein Zitat von Sabine Pehl bleibt besonders in Erinnerung: "Je komplexer die Situation ist, desto kleinschrittiger und langsamer ist das Vorgehen." (PM/Red)
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