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Pressemitteilung vom 09.01.2026
Rheinland-Pfalz
Glättegefahr in der Nacht: Winterwetter sorgt für Verkehrsprobleme in Rheinland-Pfalz
Der Winter hat Rheinland-Pfalz fest im Griff und beeinträchtigt sowohl den Straßen- als auch den Bahnverkehr erheblich. Schnee, Regen und Wind machen das Reisen zur Herausforderung.
Winterwetter: Sturmtief Elli trifft auch Montabaur. (Foto: Thomas Frey/dpa)Rheinland-Pfalz. Schneeglatte Straßen, Regen im Flachland und starker Wind führten in Rheinland-Pfalz zu erheblichen Verkehrsstörungen. Die Deutsche Bahn meldete auf mehreren Strecken eine reduzierte Geschwindigkeit der Züge, was zu Verspätungen und Zugausfällen führen kann. Fahrgäste sollten mehr Zeit einplanen und sich vorab über die App DB Navigator informieren.

In der Nacht zu Freitag (9. Januar) kam es zu witterungsbedingten Unfällen. Das Polizeipräsidium Koblenz berichtete von zwei Unfällen mit drei Leichtverletzten und zehn weiteren Unfällen mit Blechschäden. Auf der Bundesstraße 274 bei Holzhausen an der Haide verlor ein Autofahrer die Kontrolle und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Beide Fahrer wurden leicht verletzt.

Eiskalte Sturmböen
Der milde Freitagvormittag brachte Regen auch in den höheren Lagen bei Plusgraden. Damit ist inzwischen Schluss. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor Sturmböen bis zu 85 km/h, in exponierten Lagen sogar bis zu 100 km/h. Zudem wird bis zum Samstagmittag im Westerwald weiterer Schneefall erwartet, der in Staulagen sogar bis zu 25 Zentimeter Neuschnee bringen könnte.

Der DWD warnt vor Glätte durch gefrierenden Regen und Schneeverwehungen
Für Samstag (10. Januar) prognostiziert der DWD Höchsttemperaturen zwischen minus ein und plus vier Grad. In der Nacht zum Sonntag ist verbreitet mit Frost zu rechnen, wobei die Temperaturen auf minus vier bis minus acht Grad sinken können, in höheren Lagen sogar bis minus elf Grad.

Am Sonntag (11. Januar) bleibt es wechselnd bis stark bewölkt und niederschlagsfrei, bei Temperaturen zwischen minus ein und minus sechs Grad.
(dpa/bearbeitet durch Red)

Video des DWD:
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