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| Pressemitteilung vom 02.01.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Zentrale Ausländerbehörde in Rheinland-Pfalz verzeichnet weiterhin hohe Nachfrage |
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| Die zentrale Ausländerbehörde von Rheinland-Pfalz spielt eine entscheidende Rolle bei der Anwerbung ausländischer Fachkräfte. Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen bleibt die Nachfrage nach dem beschleunigten Fachkräfteverfahren hoch. |
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Rheinland-Pfalz. Das beschleunigte Fachkräfteverfahren bei der zentralen Ausländerbehörde für Rheinland-Pfalz war auch im vergangenen Jahr stark gefragt. "Bis Mitte Dezember hatten wir 1.913 konkrete Anfragen erhalten", teilte ein Sprecher der Behörde in Kaiserslautern der Deutschen Presse-Agentur mit. Erfahrungsgemäß seien bis Jahresende rund 80 bis 100 Anträge dazugekommen. Zum Vergleich: 2024 waren es etwa 1.750 Anfragen, 2023 etwa 1.850. 2025 konnten den Angaben zufolge rund 1.587 Verfahren durch den Abschluss einer Vereinbarung mit dem jeweiligen Arbeitgeber eingeleitet werden. "1.480 Verfahren haben wir bereits mit einer Vorabzustimmung zur Einreise abgeschlossen", sagte der Sprecher.
Seit März 2020 haben Unternehmen in Rheinland-Pfalz die Möglichkeit, für Fachkräfte aus dem Ausland die Einreisevoraussetzungen im Inland prüfen zu lassen und damit Visa-Verfahren zu verkürzen. Zentral zuständig ist seit Anfang 2021 die Ausländerbehörde in Kaiserslautern.
Starke Nachfrage von Türken und Marokkanern
Besonders stark gestiegen sei die Nachfrage aus der Türkei und aus Marokko. Auch aus Tunesien, Indien und Kamerun habe es eine hohe Zahl an Anfragen gegeben. Trotz der aktuellen Konjunkturflaute in einzelnen Branchen seien die Fallzahlen weiter gewachsen. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren 1.369 Verfahren eingeleitet und 1.328 abgeschlossen worden.
"Wir freuen uns sehr, dass wir erneut einen wichtigen Beitrag zur Fachkräfteeinwanderung leisten konnten", sagte der Sprecher. Die steigenden Zahlen zeigten nicht nur den andauernden Bedarf der Unternehmen, sondern auch, dass der Bekanntheitsgrad des beschleunigten Fachkräfteverfahrens zunehme.
(dpa/bearbeitet durch Red) |
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| Pressemitteilung vom 02.01.2026 |
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