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Nachricht vom 31.03.2012
Region
April, April
Es gab keine Säuberungsaktion des THW gegen Elektrosmogwolken

Liebe Leser des AK-, WW- und NR-Kuriers, wie viele von Ihnen sicher schon gemerkt hatten, handelte es sich bei unserer Meldung über die Säuberungsaktion des THW gegen Elektrosmog-Wolken um einen Aprilscherz.
Das war auch einmal ein Aprilscherz: Neuentwicklung eines (angeblichen) Großstadt-Busses, veröffentlicht in der Aprilausgabe 1926 der Werkszeitung „Echo Continental“ der „Continental Gummiwerke AG“, HannoverWeder das „Technische Hilfewerk“ (THW) – das in Wirklichkeit Technisches Hilfswerk heißt, noch das Bundesamt für Strahlenschutz hatten für den heutigen Tag eine solche Maßnahme mit dem Einsatz von AWACS-Flugzeugen geplant. Sie ist auch nicht durchgeführt worden.

Bitte haben Sie Verständnis für unseren kleinen Spaß.

Wikipedia sagt über den Aprilscherz: Als Aprilscherz bezeichnet man den Brauch, am 1. April seine Mitmenschen durch erfundene oder verfälschte (meist spektakuläre) Geschichten, Erzählungen oder Informationen hereinzulegen. Zielpersonen sind (manchmal leichtgläubige) Familienangehörige, Freunde, Arbeitskollegen etc. Vor Auflösung des Schwindels sagt man z. B. April April. Aprilscherze sind in den meisten europäischen Ländern üblich. Auch bei Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehsendern und bisweilen auch auf Webseiten ist es üblich, die Leser bzw. Hörer durch glaubhaft klingende, erfundene Beiträge, in denen aber meist übertriebene Details dem aufmerksamen Rezipienten Hinweise auf den fehlenden Wahrheitsgehalt liefern, „in den April zu schicken“.

Erstmals überliefert ist die Redensart „in den April schicken“ in Deutschland 1618 in Bayern. Wie es dazu kam, dass der 1. April zum Tag für besondere Scherze wurde, ist bislang unbekannt. Gesichert ist einzig, dass es schon im Volksglauben der Antike eine Vielzahl von angeblichen Unglückstagen gab (unter anderem Freitag der 13.), zu denen regelmäßig auch der 1. April zählte.
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