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Nachricht vom 27.03.2012
Region
Nicht nur junge Menschen haben Drogenprobleme
Immer häufiger haben ältere Menschen ein Drogenproblem, sie sind abhängig von Alkohol oder Medikamenten. Insbesondere wurde der Alkoholmissbrauch zunehmend der jungen Generation zugesprochen. Aktuelle Untersuchungen zeigen nun, dies ist so nicht. Am Mittwoch, 4. April gibt zu diesem Thema eine öffentliche Veranstaltung in den Kliniken Wied.
Westerwaldkreis. Immer mehr ältere Menschen sind auch im Westerwald abhängig von Alkohol und Medikamenten. Ursache ist häufig Einsamkeit die zu Suchtproblemen führt. Gleichzeitig gibt es Untersuchungen, nach denen Jugendliche seltener zur Flasche greifen. Dies sind nur zwei aktuelle Entwicklungen, die das Forum Soziale Gerechtigkeit in einem öffentlichen Fachgespräch aufgreifen möchte. Gelegenheit dazu besteht am Mittwoch, 4. April, um 18.00 Uhr in den Kliniken Wied bei Hachenburg.

In Kooperation mit den Kliniken Wied und dem Suchtberater des Diakonischen Werkes sind dazu alle Interessenten herzlich willkommen. Thema ist die Drogen- und Suchtpolitik im Westerwaldkreis. Im ersten Teil können die Gäste unter Moderation durch die Leitende Psychologin der Kliniken Wied, Prof. Dr. Wilma Funke, die renommierte Therapieeinrichtung für Suchtmittelabhängige kennen lernen. Im zweiten Teil steht dann die Suchtpolitik in der Region im Mittelpunkt eines Fachgesprächs. Dabei wird der erfahrende Suchtberater des Diakonischen Werkes im Westerwaldkreis, Reiner Kuhmann, einleitend seine Sicht der Dinge darstellen. Einbezogen werden auch einige suchtmittelabhängige Menschen, die über ihre eigenen Erfahrungen berichten.

Zu der Veranstaltung, an der auch die Staatssekretärin in Mainzer Sozial- und Gesundheitsministerium, Jacqueline Kraege, teilnimmt, sind alle Interessenten herzlich willkommen - egal ob sie in Schule, Verein, Familie, Betrieb oder anderswo mit dem Thema zu tun haben. Um die Organisation zu erleichtern, wird um sofortige Anmeldung bei den Kliniken Wied, Tel. 02662/806-111, oder beim Forum Soziale Gerechtigkeit per Mail unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de gebeten.
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