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Mörlener SPD solidarisiert sich mit Nauroths Bevölkerung
"Kein Mülltourismus in unserer Heimat" unter diesem Motto geht der SPD Ortsverein Mörlen an die Öffentlichkeit und solidarisiert sich mit der Bevölkerung in Nauroth. Eine Resolution gegen die geplante Müllumladestation soll im Gemeinderat verabschiedet werden und es werden Unterschriftenlisten dazu in der Gemeindeverwaltung ausgelegt.
Mörlen/Nauroth. Der SPD Ortsverein Mörlen untersützt die Bevölkerung der Gemeinde Nauroth in ihrem Protest gegen die von der Kreisverwaltung Altenkirchen geplante Müllumladestation in Nauroth.
"Unsere Nachbarn haben in der Vergangenheit genug unter der Deponie des Kreises gelitten. Erst die Deponie, dann die Pläne eine Biomüllkompostieranlage zu errichten und jetzt die Umladestation. Irgendwann sollte auch mal Schluss sein," findet der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Mörlen, Thomas Mockenhaupt. Der Ortsbürgermeister von Mörlen, Thomas Ax, ergänzt "Altenkirchen wälzt sein Müllproblem an die Kreisgrenzen ab. Für die Proteste in Nauroth haben wir großes Verständenis und die Naurother können sich unserer Unterstützung sicher sein."

Der SPD Ortsverein Mörlen wird dem Ortsgemeinderat von Mörlen eine Resolution gegen die Müllverladung in Nauroth zukommen lassen und ihn bitten, eine gemeinsame Position mit dem Naurother Gemeinderat zu finden. Thomas Ax wird die Unterschriftenliste gegen die Altenkirchener Pläne in der Gemeindeverwaltung auslegen und hofft, dass viele Mörlener unterschreiben werden.

"Anstatt sich mit unsinnigen Fusionsplänen seiner Verbandsgemeinde Gebhardshain, deren Bürgermeister der 1. Kreisbeigeordnete Konrad Schwan auch ist, über die Landkreisgrenze zu befassen, sollte er mehr Zeit in sein Müllproblem im Kreis investieren, so dass die Belastungen nicht schon wieder die Menschen in Nauroth treffen." kommentiert Mockenhaupt abschließend die 180 Grad Wende Schwans, der in der Vergangenheit davon gesprochen hat, dass es auf der Deponie nichts Neues mehr geben werde.
Nachricht vom 17.08.2011 www.ww-kurier.de