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Nachricht vom 02.08.2021
Wirtschaft
Die letzten Züge des Sommers genießen: Portugal im September
Der Sommer in diesem Jahr in Deutschland war wohl eher ein Reinfall. Regen, Flutkatastrophen in der Region und anderen Teilen Deutschlands und natürlich ist auch immer noch das Corona-Virus ein großer Dämpfer für Urlaubsfans. Vielleicht entspannt sich die Lage im Herbst, wenn jeder zumindest ein Impfangebot hatte. Dann lässt sich zwar in Deutschland nicht unbedingt mehr Sonne genießen, aber weiter südlich. Portugal ist im Spätsommer und im Herbst sogar das perfekte Reiseziel. Hier lässt sich der Sommer im September perfekt ausklingen und den eher traurigen Sommer im Westerwald vergessen.
Foto Quelle: pixabay.comEin traumhaftes Reiseland
Wer schon einmal in Portugal war, der wird immer wieder gerne dorthin zurückreisen. Vor allem das portugiesische Festland hat es uns angetan. Im Vergleich zum Wetter im Westerland ist es natürlich deutlich wärmer und sonniger. Was die Landschaft angeht, hat der westliche Nachbar Spaniens einiges zu bieten. Hier findet man wilde Küsten, traumhafte Stände und weitläufige Dünenlandschaften.

Im Land selbst kommen Wanderer und Kletterfreunde durch die unzähligen Gebirge und den abgeschiedenen Wäldern auf ihre Kosten. Allerdings bietet Portugal nicht nur Natur, sondern auch buntes Treiben in den Metropolen Lissabon oder Porto. Auf jeden Fall ist Portugal eine Reise wert.

Portugiesische Mentalität
Obwohl Portugal direkter Nachbar zu Spanien ist, lassen sich beide Völker auf keinen Fall miteinander vergleichen. Die Spanier gelten eher als ein extrovertiertes Volk. Anders sieht es bei ihren Nachbarn aus. Die Menschen in Portugal sind wesentlicher zurückhaltender.
Grundsätzlich gelten sie als ein melancholischer Menschenschlag. Es ist eine sehnsuchtsvolle Melancholie, die auch „Saudade“ genannt wird. In der Musik heißt sie „Fado“.

Obwohl die Portugiesen eher als zurückhaltend und bescheiden gelten, wissen sie dennoch wie sie richtige Feste feiern. Hier bekommt man dann so richtig ihre Gastfreundschaft zu spüren.

Anreise nach Portugal
Am einfachsten ist die Reise nach Portugal wohl mit dem Flugzeug. Vom Westerwald aus bietet sich etwa der Flughafen Köln Bonn an. Von dort aus starten regelmäßig Direktflüge zu den drei großen Flughäfen im Land.

Wer im Norden des Landes Urlaub machen möchte, sollte nach Porto fliegen. Der Flughafen Faro liegt im Süden des Landes, in der Algarve, und Lissabon eignet sich für Reisen in die Landesmitte.

Die Flugdauer beträgt dabei je nach Zielflughafen etwas mehr als drei Stunden. Neben dem Flugzeug lässt sich Portugal auch mit dem Auto, dem Zug oder dem Bus erreichen. Allerdings dauert die Anreise dann deutlich länger.

September optimale Reisezeit
Es kommt im Prinzip darauf an, in welcher Region man Urlaub machen möchte. Von Norden nach Süden erstreckt sich Portugal über eine Länge von rund 561 Kilometern. Das hat natürlich zur Folge, dass das Land über verschiedene Klimazonen verfügt. Generell lässt sich aber dennoch sagen, dass in Portugal durch seine südliche Lage ein eher gemäßigtes, maritimes Klima herrscht.

Das bedeutet, dass die Sommer ziemlich heiß und trocken sind. Solche Sommer muss man erst einmal aushalten können. Deshalb ist das Frühjahr und der Herbst besonders beliebt bei Urlaubern.

Vor allem der September eignet sich perfekt zum Verreisen nach Portugal, denn das Meer ist von dem heißen Sommer noch immer aufgewärmt und lädt zum Baden ein und in den Städten herrscht ein gemäßigtes Bummelwetter und die Natur lässt sich bei den milderen Temperaturen im September besser genießen.

Die Top-Highlights in Portugal
In Portugal gibt es eine ganze Menge Sehenswertes zu entdecken. Deshalb haben wir schon eine kleine Vorauswahl an dieser Stelle getroffen.

Nationalpalast Pena: Der Palast liegt in Sintra und fühlt sich an, wie einem Märchen entrissen. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf den Atlantik. Außerdem sollte man die Umgebung rund um den Palast genießen.
Surfen im Atlantik: Der Atlantik lädt geradezu zum Surfen ein. Überall entlang der Küste gibt es Spots, die sogar für Anfänger geeignet sind.
Wallfahrtskirche Monte Santa Luzia: Gerade einmal etwas mehr als 100 Jahre ist die Kirche alt. Dennoch ist sie einen Besuch wert. Sie liegt auf dem Monte Santa Luizia in Viana do Castello und ist mit einer Seilbahn ganz einfach zu erreichen.
Städtetrip durch Lissabon: Wenn man in Portugal ist, darf ein Städtetrip durch die Hauptstadt nicht fehlen. Vor allem ein Abend im Stadtteil Bairro Alto sollte nicht ausgelassen werden, genauso wie eine Fahrt mit der alten Tram.
Besuch in Guimarães: Dieser Teil des UNESCO Welterbes ist der Geburtsort von Portugal. Die ehemalige Hauptstadt bietet tolle Paläste und mittelalterliches Ambiente.
Das Stonehenge von Évora: In Évora lassen sich mysteriöse Steinformationen finden, die unweigerlich an Stonehenge in Großbritannien erinnern. Die Steine sind offenbar 4.000 bis 5.000 Jahre alt. Wozu sie dienen, ist jedoch nicht geklärt.
Capela dos Ossos in Faro: Gruselfans sollten sich ins südliche Faro begeben. Hier gibt es eine erstaunliche Kapelle, deren Wände mit Knochen und Schädeln ehemaliger Mönche geschmückt sind.

Portugiesische Kulinarik
Wie viele südlichen Länder lebt die portugiesische Kultur von ihrer Kulinarik. Wer in Portugal war und keinen frischen Fisch gegessen hat, ist selbst schuld. Daneben locken ein leckeres Glas Portwein in Porto oder die leckere Süßspeise Pastéis de Nata.

Fazit
Wenn der Sommer in Deutschland vorbei ist, überzeugt Portugal mit einem angenehm spätsommerlichen Klima. Hier gibt es eine ganze Menge zu entdecken und zu genießen. So kann der Urlaub in diesem Jahr doch noch zu einem echten Erfolg werden, selbst wenn das Wetter hier in der Region nicht so wirklich mitspielen wollte. (prm)

Agentur Autorin:
Bianca Krämer
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