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Ausflügler auf dem Osterweg in Kirburg
Schon früh am Ostermorgen hatten sich Mitarbeitende der Kinder- und Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Kirburg aufgemacht, um die vier Stationen eines drei Kilometer langen Osterrundweges mit viel Engagement auszugestalten.
Besonders die kleinen Teilnehmer hatten Spaß am Kirburger Osterweg. Foto: Sara SchneiderKirburg. Am Parkplatz des Seniorenheims Hildegardis in Langenbach startete der Osterweg, den Lisa Ermert sowie Lena und Sina Schäfer vorbereiteten. Über 60 Menschen hatten sich für den Osterweg angemeldet, den jede Familie separat für sich laufen sollte.

An der ersten Station erwartete die Wanderer die biblische Erzählung von Jesu Einzug nach Jerusalem. Der Sonntag vor Ostern, der sogenannte Palmsonntag, erinnert bis heute daran. Die Aufgabe war es hier mit Materialien des Waldes einen Weg zu bereiten, was vor allem die Kinder mit viel Begeisterung umsetzten.

Weiter ging es Richtung Langenbacher Grillhütte, wo die zweite Station zu finden war. Sie erzählte von Jesu letztem Abendmahl, das er mit seinen Jüngern feierte. Hier waren die Teilnehmenden dazu eingeladen, ein Stück Brot miteinander zu essen und Gemeinschaft zu erleben.

Gestärkt davon führte der Weg zur dritten Station, die von Karfreitag, Jesu Tod und Kreuzigung, berichtete. Die Wanderer hatten die Aufgabe, Kreuze mit ihren Körpern darzustellen, aus Holz zu legen oder gar zu errichten.

Am Ziel erwartete die Spaziergänger die Osterstation. Sie erzählte vom leeren Grab am Ostermorgen und der Auferstehung Jesu. Als kleines Ostergeschenk gab es dort eine Osterglocke sowie Schokoladenlutscher und Osterhasen für die Kinder. Auf einer kurzen Wegstrecke waren dann noch Ostereier versteckt, die von den Mitgliedern des Kirchenvorstandes für diese Aktion gestiftet wurden.

Am Ende wartete ein Stück Kreide auf die Kinder. Auftrag war es, die Osterbotschaft und Osterfreude zu Hause in die Welt hinaus zu malen und zu schreiben.

Der Osterweg stieß auf große Zustimmung bei den Wanderern, berichtet Pfarrer Rüdiger Stein. „Mehrere Teilnehmer meldeten sich auf der Osterweg-Strecke per Handy, darunter die Schwestern Sara Schneider und Tanja Weyand mit folgender Nachricht: „Wir laufen gerade euren Osterweg und finden eure Ideen wirklich super. Vor allem in einer Zeit, in der man sonst nicht viel unternehmen kann, ist es eine tolle Aktion.“ (PM)
     
Nachricht vom 06.04.2021 www.ww-kurier.de