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Feuerwehreinsatz wegen auslaufender Betriebsstoffe aus LKW
Am Mittwoch, den 7. April 2021 um 0 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Montabaur mit dem Stichwort Gefahrstoffeinsatz die Feuerwehren aus Rothenbach, Obersayn, Hintermühlen und Langenhahn auf die B-255 nach Rothenbach.
Der verunfallte LKW kam in einem Hof zum Stehen. Fotos: Feuerwehren der VG WesterburgRothenbach. Ein LKW-Sattelzug war auf schneeglatter Fahrbahn in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen. Das Gefährt begrub einen Strommasten unter sich und zerstörte einen Stromverteilerkasten ehe er im Hof eines Privatgeländes zum Stehen kam. Die Stromleitung, welche von einem Wohnhaus zum Strommast gespannt war, wurde hierdurch abgerissen.

Mitarbeiter des Energieversorgers kümmerten sich um die fachgerechte Demontierung der beschädigten Stromleitung und die weitere Stromversorgung der betroffenen Wohnhäuser.

Bei dem Aufprall wurde der Kraftstofftank des LKW derart beschädigt, dass eine größere Menge Diesel unkontrolliert auslief. Durch die erstalarmierten Feuerwehrkräfte konnte der Kraftstoff mittels Wannen aufgefangen werden. Da das Verschließen des leckgeschlagenen Tanks nicht möglich war, wurde die Feuerwehr Westerburg mit einer Umfüllpumpe für Gefahrstoffe und größeren Auffangbehältern zur Einsatzstelle nachalarmiert. Der Kraftstoff wurde aus dem zerstörten Tank in einen Behälter umgepumpt.

Für die Bergung des Sattelzuges wurde der Strommast, welcher sich unter dem LKW verkeilt hatte, durch die Feuerwehr abgeschnitten.

Der Fahrer des Lkw blieb bei dem Unfall unverletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Während der Bergungsarbeiten war die B-255 zeitweise für den Verkehr voll gesperrt. Der Einsatz war für die Feuerwehr gegen 7 Uhr beendet.

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Rothenbach, Obersayn, Hintermühlen, Langenhahn, Westerburg, die Feuerwehreinsatzzentrale Westerburg und die Polizei Westerburg. (PM)
     
Nachricht vom 06.04.2021 www.ww-kurier.de