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Nachricht vom 19.11.2020    

„Thermoscan“ made im „CeraTechCenter“ Höhr-Grenzhausen

Alles begann im Jahr 2017 mit der Idee von Ahmet Kasap sich selbstständig zu machen. Während seiner damaligen Tätigkeit, erkannte er Bedarfe seiner Kunden, schnelle passgenaue und unkomplizierte Lösungen zu benötigen. Da jedoch vorhandene Abläufe dafür zu starr waren, ging er - getrieben von seiner Unternehmensvision - ein Wagnis ein. Seitdem ist die Firma Kasap Betriebseinrichtungen eine feste Größe im CeraTechCenter und mittlerweile auf sechs Mitarbeiter angewachsen.

Stolze Entwickler der Kasap-Fiebermess-Station. Foto: privat

Höhr-Grenzhausen. Kasap Betriebseinrichtungen zeichnet sich auch während der Corona-Krise durch innovative Kundenlösungen aus. Ahmet Kasap erläuterte, dass ihm ein Kunde von Unternehmensabläufen während der Corona-Pandemie berichtet. Um eine vollständige Schließung des Werks durch einen mit Corona infizierten Mitarbeiter zu vermeiden, lässt der Werksleiter, wie mittlerweile in vielen Betrieben üblich, zum Schichtbeginn Fieber messen. Dazu sind Mitarbeiter abgestellt, die diesen Vorgang täglich überwachen.

In diesem Gespräch zwischen Kasap und seinem Kunden entstand daraufhin die Überlegung, eine autarke Messstation zu entwickeln, die lediglich einer Stromversorgung bedarf. Somit entwickelte sich die Firma Kasap innerhalb von zwei Wochen vom Vertrieb zum Konstrukteur. Die Körpertemperatur wird kontaktlos mittels eines Scanners zwischen den Augen gemessen und durch einen Ton quittiert. Am Messpunkt kann der Mitarbeiter direkt anhand einer Scala erkennen, ob erhöhte Temperatur vorhanden ist. Zudem wird diese Information durch eine rote und grüne Hinweislampe am oberen Ende der Messstation dem zuständigen Mitarbeiter signalisiert. „Diese Information kann sogar per E-Mail an einen leitenden Mitarbeiter direkt versendet werden, der dem Vorgang nicht unmittelbar beiwohnt“, erläutert Kasap.



Dies ist nur eine Erfolgsgeschichte, wie sie während der Corona-Pandemie im Technologie- und Gründerzentrum entstanden ist. Anhand dieses Beispiels zeigt sich, wie flexibel und agil die kleinen Unternehmen in der Verbandsgemeinde auf Veränderungen und Anforderungen reagieren können. Innovationsprozesse sind relativ kurz gestaltet und bauen auf bestehende Netzwerke auf. „So ist es hier im CeraTechCenter nicht selten, dass Ideen auf den Fluren entwickelt werden“, resümiert die Geschäftsführerin Margret Müller.


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Lokales: Höhr-Grenzhausen & Umgebung
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