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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 18.04.2019    

Das gehört in eine gut sortierte Hausapotheke

Jeder Haushalt sollte einen kleinen Vorrat an Medikamenten und Verbandsmaterial besitzen, um für den Notfall gerüstet zu sein. Es gibt gewisse Arzneimittel, die sich als Teil des Grundsortiments einer Hausapotheke bewährt haben. Auch bei der Aufbewahrung und Entsorgung von Medikamenten gibt es einiges zu beachten.

Bildrechte: Flickr medications homepage Bret Bostock CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Inhalt der Hausapotheke

In eine gute sortierte Hausapotheke gehört ein Grundstock an rezeptfreien Arzneimitteln und Verbandsmaterial, um bei erstem Unwohlsein oder kleinen Verletzungen schnell handeln zu können. Achtung: Verschreibungspflichtige Arzneien wie Opiate oder Blutdruckmittel sollten nicht in der Hausapotheke aufbewahrt werden, da diese in der Regel auch von anderen Personen im Haushalt genutzt wird. Das gilt auch für manche rezeptfreien Medikamente, deren Einnahme im fortgeschrittenen Alter, bei potenzieller Unverträglichkeit oder während der Schwangerschaft schlimme Folgen haben kann. Eine separate Aufbewahrung von solchen Arzneien beugt einer Verwechslung oder unbeabsichtigten Einnahme vor. Zur Grundausstattung der Hausapotheke gehören unter anderem Mittel gegen Schmerzen und Fieber wie Ibuprofen und Medikamente gegen Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung, Blähungen, Sodbrennen oder Durchfall. Auch Wunddesinfektionsmittel, Brand- und Wundgel, Halsbonbons und Salbe gegen Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen sollte nicht fehlen.

Richtige Aufbewahrung

In vielen Haushalten werden die Medikamente im Badezimmerschrank aufbewahrt. Dabei ist dieser Platz gar nicht geeignet. Auch in die Küche gehören Arzneimittel nicht. Denn aufgrund der starken Temperaturschwankungen und der Feuchtigkeit in diesen Räumen können die Medikamente ihre Wirkung verlieren. Der perfekte Aufbewahrungsort für die Hausapotheke ist ein dunkler, kühler und trockener Raum - beispielsweise das Schlafzimmer oder der Flur. Wenn Kinder Im Haushalt leben, ist ein Medizinschrank mit ausgeklügelter Kindersicherung unverzichtbar: Können die Kleinen problemlos an Arzneimittel gelangen, kann das verheerende Folgen haben.

Regelmäßig überprüfen

Mindestens einmal im Jahr sollte die Hausapotheke auf Vollständigkeit überprüft werden. Sind noch alle benötigten Arzneimittel vorrätig oder gibt es Packungen, die nahezu aufgebraucht sind und neu gekauft werden müssen? Letzteres geht mittlerweile auch ganz bequem per Mausklick - zum Beispiel bei volksversand.de. Weiterhin sollten unbedingt die Verfallsdaten der Medikamente regelmäßig überprüft und abgelaufene Produkte entsorgt werden. Auch wenn Medikamente anders als gewohnt riechen, sich verfärbt haben, verklumpt oder zerbröselt sind, sollte man vorsichtig sein. Dies könnten Indizien dafür sein, dass die Mittel bereits vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums Schaden genommen haben - sie sollten daher unverzüglich entsorgt werden. Wichtig: Das Haltbarkeitsdatum gilt in einigen Fällen nur für ungeöffnete Mittel. Vor allem bereits geöffnete Salben, Säfte oder Tropfen halten sich nach dem ersten Gebrauch nur für eine gewisse Zeit. Augentropfen halten nach Anbruch beispielsweise nur maximal sechs Wochen und sollten danach auf keinen Fall weiterhin verwendet werden. Entsprechende Hinweise dazu findet man auf der Umverpackung bzw. in der Packungsbeilage.

Arzneimittel richtig entsorgen

Medikamente sollten keinesfalls die Toilette hinuntergespült werden. Sonst gelangen sie ins Grundwasser und können die Umwelt belasten. Die Entsorgung von Arzneimitteln ist kommunal unterschiedlich geregelt. Hinweise zur richtigen Entsorgung gibt der für den eigenen Wohnort verantwortliche Abfallverwertungsbetrieb. Auch eine Apotheke vor Ort kann Auskunft darüber geben.



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