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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 18.03.2019 - 11:04 Uhr    

Geistige und körperliche Fitness für Senioren – wie wichtig sind Nahrungsergänzungsmittel?

Ab einem Alter von 55 Jahren wird der Gesundheitszustand häufig zum Spiegelbild vererbter Anlagen und des Lebensstils. Nach wie vor haben Ernährung, Rauchen, Alkohol, körperliche Aktivitäten und eventuell vorhandenes Übergewicht einen Einfluss. Die richtige Menge an sinnvollen Nährstoffen richtet sich wie bei Menschen jeden Alters nach Gewicht, Größe und Bewegungspensum. Da jüngere Personen einen höheren Kalorienbedarf haben und durch mehr Aktivität im Alltag über ein größeres Potenzial an Muskelmasse verfügen, können sie auch mehr essen. Es ist einfacher für sie Nährstoffe aufzunehmen. Doch wie verhält sich diese Grundlage bei Senioren?

Foto und Quelle: TBIT | pixabay.com

Fakt ist, dass veränderte Sinneswahrnehmungen, geringere Kauleistung, reduziertes Durstempfinden sowie eine trägere Verdauung für ältere Menschen zur Routine werden. Die Folgen sind: es wird einseitiger und weniger getrunken als auch gegessen. Zudem lässt die Fähigkeit des Körpers nach, eigenständig Vitamine über die UV-Strahlung auszubilden. Zum Beispiel auf der Onlinepräsenz von europa-apotheek.de finden sich hilfreiche vielseitige Informationen zum Thema.

Welche Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe sind sinnvoll?

Wer gibt sich nicht gerne der idealen Vorstellung des schönen, vitalen und vor allem gesunden Alterns hin. Da kommen uns doch Produkte die für eine junge, glatte Haut sorgen und uns aktiv durch den Alltag begleiten gerade Recht. Nur ist das die Wahrheit? Gesunde Senioren, die trotz kleiner Einschränkungen abwechslungsreich essen, brauchen in der Regel kaum oder gar keine Nahrungsergänzungsmittel. Die empfohlenen Nährstoffmengen liegen bei ihnen auf demselben Niveau jüngerer Erwachsener.

Aber es gibt auch einige Unterschiede. So haben Senioren einen geringeren Bedarf an Vitamin E und Eisen aufgrund der ausbleibenden Menstruation sowie einer meist deutlich eingeschränkten Bewegungsaktivität. Es existieren dennoch einige Nährstoffe, deren Aufmerksamkeit durchaus berechtigt ist. Vitamin D beispielsweise wird nur bis etwa 20 Prozent über die Nahrung aufgenommen, den Rest holt sich der Körper mithilfe von UVB-Licht – nur eine halbe Stunde Sonne auf der Haut verringert dieses häufige Defizit. Bei vorliegender Mobilitätseinschränkung, chronischen Erkrankungen oder Pflegebedürftigkeit empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eine tägliche Zugabe von 20 µg Vitamin D in Form von Nahrungsergänzungsmitteln.

Obwohl Vitamin B12 ausreichend über die Nahrung aufgenommen werden kann, entsteht durch eine altersbedingte verringerte Magensäureproduktion ein Defizit in der Aufnahme dieses Vitamins. Auch hier kann eine aufeinander abgestimmte Nahrungsergänzung helfen. Einmal pro Woche Meeresfisch zu essen versorgt Betroffene mit ausreichend Jod, jedoch sollte die Menge an jodiertem Salz sechs Gramm nicht übersteigen.

Fazit

Im Gegensatz zu verschreibungspflichtigen Medikamenten dienen Nahrungsergänzungsmittel ausschließlich dazu, die normale Ernährung zu ergänzen. Daher ist es wichtig, eventuelle Wechselwirkungen zu Arzneimitteln mit Ärzten oder Apotheken vor Ort abzuklären und genau darauf zu achten, in welchen Präparaten wie viele Vitamine & Co. enthalten sind, um eventuelle Überdosierungen zu vermeiden.



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