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Nachricht vom 21.12.2018    

Pure Faszination: Die Highlights Islands entdecken

Eine Islandreise in Highlights zu unterteilen, ist nicht gerade einfach. Schließlich ist der gesamte Inselstaat an sich eine atemberaubende Destination. Dennoch wünschen sich viele Urlauber vor dem Abflug etwas Hilfe bei der Reiseplanung und suchen nach Orten und Sehenswürdigkeiten, die sie unbedingt gesehen und erlebt haben müssen. Die folgenden gehören in jedem Fall dazu!

Foto: Guide to Iceland/Iurie Belegurschi

Bláa Lónið: Die Blaue Lagune

Die Blaue Lagune entsteht als Nebenprodukt eines Geothermiekraftwerkes, in dem heißes Wasser aus der Erde zur Stromgewinnung und für die Bereitstellung von Fernwärme verwendet wird. Was etwas theoretisch klingt, ist in der Realität ein schöner Heißwassersee mit Temperaturen zwischen 37 und 42 Grad, den auch die Autoren von „Zu Gast auf Island“ empfehlen. Im salzigen Wasser der Blauen Lagune, die sich dank Kieselalgen so ansprechend färbt, entspannen jährlich zahlreiche Touristen. Auch gesundheitlich soll ein Bad förderlich sein und bei Hautkrankheiten Linderung verschaffen. Geöffnet ist die Lagune während des Jahres saisonabhängig zu unterschiedlichen Zeiten. Die Blaue Lagune liegt bei Grindavík und ist somit nur rund 45 Autominuten von Reykjavík entfernt.

Fjaðrárgljúfur: Ein magisches Tal

Im Südosten der Insel, unweit der Stadt Vík, wartet Fjaðrárgljúfur darauf erkundet zu werden. Hier eröffnet sich Urlaubern ein etwa 100 Meter tiefer und zwei Kilometer langer Canyon, an dessen Grund der Fluss Fjaðrá verläuft. Sowohl der Blick von oben als auch die Ansichten beim Durchwandern der Schlucht sind wahrhaft malerisch. Zerklüftete Felswände, steile Wasserfälle, zwischendurch grünes Gras und ganz in der Nähe das Lavafeld Eldhraun bilden ein unvergessliches Naturerlebnis, das in viel zu wenigen Reiseführern empfohlen wird. Ein Besuch des Canyons Fjaðrárgljúfur lohnt sich besonders für all jene, die auf der Ringstraße unterwegs sind. Die Schlucht befindet sich zwar etwas abseits, dieser kleine Umweg ist es aber in jedem Fall wert. Zurück auf der Strecke folgen Reisende dann wieder der gewohnten Route, denn die besten Sehenswürdigkeiten in Island finden sich entlang der Ringstraße.

Der Golden Circle: Dreifach besonders

Auch den Golden Circle sollten sich Islandgäste nicht entgehen lassen. Vor allem bei Tagesausflüglern ist das Gebiet beliebt, da sie dort den Nationalpark Þingvellir, das Geothermalgebiet um Geysir und den Wasserfall Gullfoss besuchen können. Dabei liegt der Golden Circle nur etwa 40 Kilometer östlich von Reykjavík. Wer noch nie einen aktiven Geysir gesehen hat, findet vor Ort „Strokkur“, der etwa alle fünf bis zehn Minuten eine hohe Wassersäule gen Himmel sprüht. Am Gullfoss angekommen sehen Urlauber einen 30 Meter hohen Wasserfall, bei dem rund 110.000 Liter Wasser je Sekunde in die Tiefe rauschen.

Die Westmännerinseln: Papageientaucher und mehr

Bei den Westmännerinseln (Vestmannaeyjar) handelt es sich um eine Inselgruppe vulkanischen Ursprungs. Die Hauptinsel Heimaey erreichen Reisende per Fähre von den Häfen Landeyjahöfn oder Þorlákshöfn aus. Da der zuerst genannte Hafen nicht immer zur Verfügung steht, empfiehlt sich vorheriges Informieren über verfügbare Überfahrten. Auf Heimaey können Urlauber an der malerischen Küste entlang wandern, den Vulkan Eldfell bestaunen und mit etwas Glück sogar Papageientaucher beobachten. Erholsame Stunden im Tal Herjólfsdalur sind auf Heimaey ebenso möglich, wie eine anspruchsvolle Erklimmung des Heimakletturs oder eine ausgedehnte Wanderung bis nach Stórhöfði, der südlichsten Spitze der Insel.

Die Wasserfälle Skógafoss und Seljalandsfoss

An der Südküste Islands bietet sich ein Ausflug zu den beiden Wasserfällen Skógafoss und Seljalandsfoss an. Beide sind nur knapp 30 Kilometer weit voneinander entfernt, sodass eine Doppelbesichtigung leicht zu bewerkstelligen ist. Der 63 Meter hohe Seljalandsfoss stellt einen der höchsten Wasserfälle Islands dar. Hier können Urlauber sogar hinter den Wasserfall gehen und das Naturschauspiel aus einer gänzlich neuen Perspektive betrachten. Wasserabweisende Kleidung empfiehlt sich bei diesem Erlebnis. Es zahlt sich aus, vom Seljalandsfoss noch einen kleinen Spaziergang zum Gljúfrafoss zu unternehmen. Dieser Wasserfall ist etwas kleiner und liegt gut versteckt in einer Schlucht. Dort ist auch das Touristenaufkommen meist geringer. Der Skógafoss ist mit einer Höhe von 60 Metern und einer Breite von 25 Metern nicht minder imposant. Trekkingbegeisterte entdecken ihn am besten bei einer Wanderung auf dem 25 Kilometer langen Fimmvörðuháls-Pfad. Dieser befindet sich zwischen Skógar und Thórsmörk. Der Skógafoss kann dabei sowohl als Start- als auch als Endpunkt fungieren.

Jökulsárlón: Gletscherlagune und Diamant-Strand

Die Liste der isländischen Highlights findet mit der Gletscherlagune Jökulsárlón ihren Abschluss. Im Südosten der Insel gelegen, bietet die Lagune einen magischen Ausblick auf riesige Eisbrocken. Nicht nur vom Rand aus können diese bewundert werden, denn es besteht zudem die Möglichkeit, die Lagune per Boot zu besichtigen. Unweit von Jökulsárlón entfernt befindet sich ein schwarzer Strand. Das alleine ist bereits einen Besuch wert, doch an das Ufer werden zudem glitzernde Eisblöcke gespült, die diesen Ort umso schöner machen. Aus diesem Grund wird der Strand auch als „Diamond Beach“ bezeichnet. Wer unvergessliche Urlaubsbilder schießen will, ist hier also goldrichtig.



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