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Nachricht vom 02.04.2018    

In eigener Sache: Führungswechsel bei den Kurieren

Von Andreas Schultheis

INFORMATION | Bei den Kurieren geht in diesen Tagen eine Ära zu Ende: Helga Wienand-Schmidt hat die Chefredaktion der drei Nachrichten-Portale für die Kreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald abgegeben. Neuer Chefredakteur ist Andreas Schultheis aus Wissen.

Andreas Schultheis folgt auf Helga Wienand-Schmidt in der Chefredaktion der Kuriere. (Foto: privat)

Wissen/Region. Seit dem Monatswechsel ist Andreas Schultheis aus Wissen neuer Chefredakteur der Kuriere. Sein Stellvertreter ist Wolfgang Tischler aus Dierdorf, der diese Funktion auch bisher schon ausgefüllt hat und als Redaktionsleiter die Ausgabe NR-Kurier verantwortet. Die langjährige „Chefin“ der drei regionalen Nachrichten-Portale, Helga Wienand-Schmidt, zieht sich zurück. Für sie hat nun die Gesundheit Vorrang. Und das Rentenalter ist erreicht. Gleichwohl bleibt sie den Kurieren erhalten und gehört neben Geschäftsführer Peter Blaeser und Björn Schumacher weiterhin zur Verlagsleitung.

Andreas Schultheis arbeitet seit vielen Jahren in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit und ist den Kurieren seit ihren Gründertagen verbunden. Als freier Journalist arbeitete der gebürtige Wissener für regionale Medien, Mittelstandsmagazine und Online-Portale. Unter anderem war er für verschiedene Kommunikationsagenturen tätig, zu deren Kundenkreis mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation, Informations-, Gebäude- und Elektrotechnik zählen. Zudem verfügt der 43-Jährige über langjährige kommunalpolitische Erfahrung und vielfältige Kontakte in der Region. Schultheis ist verheiratet und hat drei Söhne.

Neues Redaktionsbüro
Das neue Redaktionsbüro in der Rathausstraße 77 in Wissen ist ab sofort Sitz der Redaktion. Dort wird Andreas Schultheis zukünftig als verantwortlicher Chefredakteur die drei Kuriere entsprechend bearbeiten. Die Stadt Wissen und die Kuriere sind untrennbar miteinander verbunden: Hier entstand die Idee, eine Online-Netzzeitung zu gründen, hier schlug die Geburtsstunde des AK-Kuriers. Das war vor mehr als zehn Jahren. Die weiteren Ausgaben WW-Kurier und NR-Kurier entstanden in den Folgejahren und sind heute ebenso etabliert. Dafür steht ein Mitarbeiterteam von rund 20 Redakteuren und Medienberatern. Sie sind die Garanten dafür, dass die Kuriere lebendig, informativ und für die drei Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald ein unverzichtbares und kostenfreies Nachrichtenmedium bleiben.




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Dank an Mitarbeiter und Kunden
„Unser Team wird die neuen Herausforderungen im digitalen Zeitalter einer immer schneller werdenden Nachrichtenwelt hervorragend meistern. Dazu zählen auch unsere Mitarbeiter/innen, die unterwegs sind: Egal ob beim Konzert, der Ratssitzung oder bei Unfällen und sonstigen Ereignissen, sie sind unverzichtbar für unsere Ausgaben. Daher gehört ihnen mein Dank und meine Hochachtung, denn nicht immer ist der Job einfach. Mein persönlicher Dank gilt auch den vielen Anzeigenkunden, die uns immer wieder unterstützen, manche sind vom ersten Tag an dabei“, sagt Helga Wienand-Schmidt zum Abschied – auch wenn es schwer fällt, allen zu danken, die es aus ihrer Sicht verdient haben.

Es gibt noch ein paar Geschichten zu erzählen
„Ein persönliches Wort sei erlaubt, wenn man Abschied aus dem aktiven Berufsleben nimmt: ‚Helga kümmert sich, Helga weiß das bestimmt, Helga macht das öffentlich, Helga kann man auch nachts anrufen‘. Solche Sätze und vieles mehr wurden in mehr als 20 Jahren zum geflügelten Wort und mich erreichen immer wieder Anrufe und Mails aus der Bürgerschaft, mittlerweile weit über die Grenzen des AK-Landes hinaus, mit Geschichten. Mit dem Blick auf die Vergangenheit geschah vieles und die Öffentlichkeit erfuhr von Behördenversagen und sonstigen unsäglichen Dingen. Manchmal änderte sich schnell was, manchmal auch nicht. Es gab Lob und Kritik, es gab Geschenke und es gab Gewaltandrohungen - je nach Veröffentlichung. Nah bei den Menschen zu sein, das macht Lokaljournalismus aus. Gestern, heute und auch in Zukunft. Objektivität und keine Verbrüderung mit den Mächtigen, egal wo auch immer sie waren, war und ist mir immer Verpflichtung gewesen“, sagt die langjährige Chefredakteurin. Jetzt müsse und wolle sie sich um ihre Gesundheit kümmern. „Das heißt nun aber nicht, dass Helga Wienand-Schmidt ganz weg vom Geschehen der Kuriere ist.“ Es gibt ja auch viel interessante Arbeit im Hintergrund. Und die eine oder andere Geschichte gibt es mit Sicherheit noch zu erzählen. (hws/as)


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