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Nachricht vom 13.09.2017    

CDU: Chancen beim Tourismus gemeinsam nutzen

Aktuelle Entwicklungen des Tourismus im Westerwald und insbesondere in der Stadt Hachenburg waren Schwerpunkt eines Fachgespräches zu dem CDU-Stadtbürgermeisterkandidat Stefan Leukel und der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Dr. Stephan Krempel, eingeladen hatten. Dabei wurde deutlich, dass bei gemeinsamer Anstrengung noch mehr möglich wäre. Zuvor hatten die Teilnehmer das im Bau befindliche Hotel der Familie Rainer und Richard Krüger im Burggartengelände besichtigt.

Fachgespräch Tourismus mit CDU Hachenburg und CDU-Kreistagsfraktion Westerwald. Foto: privat

Hachenburg. Beim Fachgespräch im Vogtshof brachten Rainer und Richard Krüger als Bauherren des neuen Hotels, die Vorsitzende des DEHOGA Kreisverbands Westerwald, Carolin Stahl, sowie der Geschäftsführer der Westerwald Touristik Christoph Hoopmann ihre Erfahrungen ein. Carolin Stahl machte deutlich, dass für das touristische Angebot „große und kleine Betriebe“ notwendig sind, bei beiden allerdings die Qualität stimmen muss. Zum Tourismus gehörten Leuchttürme, wie das nun entstehende Hotel im Burggarten, aber auch die mit guter Qualität betriebenen Ferienwohnungen auf niedrigerem Preisniveau. Vor allem bei kleineren Hotelbetrieben ist die Nachfolgesituation nicht geklärt, notwendige Investitionen werden teilweise nicht mehr getätigt. Nur mit einem attraktiven Angebot kann ein Betrieb dauerhaft am Markt bestehen.

Christoph Hoopmann von der Westerwald Touristik berichtete von den vielfältigen Anstrengungen die Akteure im Tourismusbereich zum gemeinsamen und abgestimmten Handeln zu bewegen. Das Leitmotiv „… ganz nach Deiner Natur!“ spreche laut Umfrageergebnissen breite Bevölkerungsschichten an und könne im Westerwald auch erlebt werden. Tourismus müsse ganzheitlich gesehen werden und Nachhaltigkeit werde erwartet. Ohne eine von der heimischen Landwirtschaft gepflegte Kulturlandschaft verliere die ländliche Region an Attraktivität. Ähnliches gelte für Einzelhandel und Innenstädte, nur lebendige Innenstädte können vom Tourismus profitieren. Wünschenswert sei auch die verstärkte Nutzung von Westerwälder Produkten.

Wandern im Westerwald basiere, so Hoopmann, auf den Säulen Westerwaldsteig, Wäller Touren, den Erlebnisschleifen sowie den Wäller „Türchen“ (kurze zum Teil barrierefreie Wege). Alle Angebote sprechen sowohl Gäste als auch Einheimische an. CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel erinnerte daran, dass die CDU-Kreistagsfraktion mit einem Antrag weitere Aktivitäten beim Radtourismus unter anderem mit der Wiederbelebung des Radweg WW1 angestoßen habe. Hoopmann verwies auf 700 Kilometer HBR-zertifizierte (Hinweise zur wegweisenden und touristischen Beschilderung für den Radverkehr in Rheinland-Pfalz – HBR) Radwege im Westerwald, deren Qualität dauerhaft zu erhalten sei. E-Bikes (Pedelecs) spielen zunehmend eine wichtige Rolle im Westerwald. Beim gesamten Angebot sei eine gewisse „Professionalisierung“ der örtlichen touristischen Strukturen unabdingbar. Hier seien vor allem Raststationen im ländlichen Bereich verlässlich vorzuhalten. Landrat Achim Schwickert berichtete von Anstrengungen hier unter Beachtung der gesetzlichen Rahmenbedingungen praktizierbare örtliche Lösungen zu ermöglichen.




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Leukel zog abschließend eine erste Bilanz aus der Diskussion: „Wir wohnen in einer wunderschönen Landschaft, haben gut gepflegte Wander- und Radwege sowie eine tolle Innenstadt. Die Mitarbeiterinnen der Touristinformation machen einen guten Job. Aber wir könnten als Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg mehr bewegen: durch die Schaffung von attraktiven Freizeitangeboten für alle Generationen. Mit einem aussagekräftigen Internetauftritt und modernen Anwendungen zur digitalen Orientierung können wir die Anziehungskraft weiter ausbauen. Vor allem die Vernetzung der verschiedensten Akteure, also Hand in Hand, so unter anderem mit bester kultureller Unterhaltung müssen angepackt werden.“ (PM CDU)


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