St.-Martins-Umzug in Marienrachdorf: Ein leuchtendes Fest für Kinder und Eltern
Von Wolfgang Rabsch
Die Kita "Regenbogen" aus Marienrachdorf hatte am Freitag (6. November) zum großen St.-Martins-Umzug eingeladen. Nach einem Kindergottesdienst in der fast vollständig gefüllten Kirche zog der Laternenzug mit St. Martin hoch zu Ross, Jugendfeuerwehr und Musikverein durch den Ort. Am Martinsfeuer gab es Punsch, Glühwein und Brezeln.
Marienrachdorf. Die Kita "Regenbogen" aus Marienrachdorf hatte am Freitag (6. November) zum großen St.-Martins-Umzug eingeladen, und alle feierten mit. Schon zum Auftakt gab es in der fast vollständig gefüllten Kirche viel zu erleben. Gemeinsam mit Pastoralreferent Matthias Scherer feierten die großen und kleinen Gäste einen heiteren Gottesdienst. Die Kinder der Kita verzauberten alle Anwesenden mit einem fröhlichen Sing- und Tanzspiel. Als dann alle Kinder und Eltern aus voller Kehle "Ich geh' mit meiner Laterne… Rabimmel, Rabammel, Rabumm." anstimmten, kam allerbeste Stimmung auf. Scherer gelang es, einen kindgerechten Gottesdienst zu zelebrieren, der vollständig auf die Gefühle der Kinder ausgerichtet war.
Als echtes Highlight lief für die Kinder ein unterhaltsamer Film von "Pips, dem kleinen Hasen", der mit seinem Vater im dunklen Wald herumirrte und den Weg erst nach Hause fand, als sie ihre Laterne anzündeten. Um diesen Film sehen zu können, wurde neben dem Altar ein sehr großer Bildschirm aufgestellt. Der stimmungsvolle Gottesdienst war der Startschuss für den anschließenden Laternenumzug.
Mit St. Martin hoch zu Ross, Musik und viel Licht durch den Ort
Nach dem Gottesdienst ging es nach draußen, wo es richtig spannend wurde: Angeführt von St. Martin, der stolz auf seinem großen Pferd ritt, setzte sich der Zug in Bewegung. Er erreichte eine beachtliche Länge.
Damit jeder gut sehen und hören konnte, begleiteten die Jugendfeuerwehr, ausgestattet mit brennenden Fackeln, und der Musikverein Marienrachdorf den Umzug. Mit ihren selbst gebastelten Laternen brachten Hunderte Teilnehmer die Straßen zum Leuchten.
Gemütliches Ende des Umzugs an der Kita
Der Weg des Umzugs führte direkt zur Kita "Regenbogen". Auf dem Platz neben der Kita wartete bereits ein großes, loderndes Martinsfeuer auf die Menschenmenge. Viele Teilnehmer suchten die Nähe des Feuers, jedoch in sicherem Abstand, um sich zu erwärmen. Die Temperaturen näherten sich am frühen Abend dem Gefrierpunkt. Das war bei passender Kleidung gut zu ertragen, denn es blieb trocken, typisches Novemberwetter. Für innere Wärme hatten die Veranstalter vorgesorgt: Den kleinen Teilnehmern wurde heißer Kinderpunsch angeboten, die Erwachsenen konnten sich mit Glühwein aufwärmen. Frisch gebackene Brezeln aus einer ortsansässigen Bäckerei wurden an die teilnehmenden Kinder verteilt.
Die Erzieher der Kita "Regenbogen" waren maßgeblich an der Organisation und Durchführung des Umzugs beteiligt. Die Mitglieder der Feuerwehr Marienrachdorf sorgten durch Straßenabsperrungen für sicheres Geleit des Umzugs durch den Ort. Der Musikverein Marienrachdorf war ebenfalls wesentlicher Teil des Umzugs und umrahmte die abschließende Feier neben der Kita mit musikalischen Arrangements.
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