Pressemitteilung vom 05.11.2026 
Ein starkes Bündnis für die Natur: Biodiversität im Westerwald
Seit zwei Jahrzehnten engagiert sich die Will und Liselott Masgeik-Stiftung für den Natur- und Landschaftsschutz im Westerwald. Aktuell setzt sie eine umfassende Biodiversitätsstrategie um, die von vielen Partnern unterstützt wird. Ein Besuch von Joachim Rodenkirch, Präsident der SGD Nord, unterstreicht die Bedeutung dieses Projekts.
Westerwald. Die Will und Liselott Masgeik-Stiftung arbeitet seit 20 Jahren intensiv am Schutz der Natur im rheinland-pfälzischen Westerwald. In Kooperation mit der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord wurden mehrere Projekte realisiert, die teilweise durch Landesmittel gefördert wurden. Bei einem Besuch tauschte sich Joachim Rodenkirch, Präsident der SGD Nord, mit den Verantwortlichen der Stiftung über bisherige Erfolge und aktuelle Maßnahmen aus.
Die Biodiversitätsstrategie, die seit 2022 in der Verbandsgemeinde Wallmerod umgesetzt wird, zeigt eindrucksvoll, was durch Zusammenarbeit erreicht werden kann. Insgesamt mehr als 100 Maßnahmen zum Natur- und Artenschutz wurden bereits verwirklicht. Das Projekt wird vom Land Rheinland-Pfalz im Rahmen der Aktion Grün finanziell unterstützt und fachlich von der SGD Nord begleitet.
"Biodiversität ist der Schlüssel zum Schutz und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen im nördlichen Rheinland-Pfalz. Umso mehr freut es mich, dass es gelungen ist, die Biodiversitätsstrategie mit vereinten Kräften und großem Engagement zu einem erfolgreichen Gemeinschaftsprojekt zu machen", betonte Joachim Rodenkirch während seines Besuchs. Zu den umgesetzten Maßnahmen gehören Brachstreifen für Wiesenbrüter, neue Waldtümpel, Rohbodenflächen für Bienen und Hummeln sowie renaturierte Gewässer. Auch 350 Streuobstbäume wurden im Rahmen des Projekts "Streuobstgemeinde Molsberg und Umgebung" neu gepflanzt, das ebenfalls mit über 200.000 Euro durch die Aktion Grün gefördert wurde. Neben den Neupflanzungen fanden damals auch rund 450 Pflegemaßnahmen an bestehenden Obstbäumen statt.
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Joachim Rodenkirch zeigte sich beeindruckt von den bisherigen Erfolgen und bedankte sich bei der Will und Liselott Masgeik-Stiftung sowie den ehrenamtlichen Helfern. Er versprach weitere Unterstützung für den Erhalt der Landschaft und ihrer Artenvielfalt im Westerwald.
Zum Hintergrund
Die Will und Liselott Masgeik-Stiftung betreibt in Molsberg im Westerwald seit 20 Jahren eine Naturschutzstation, von der aus sie den Schutz und die schonende Bewirtschaftung von mehr als 18 Hektar Grünland koordiniert. Sie führt zudem regelmäßig Exkursionen und Veranstaltungen durch, fördert die Umweltbildung und dient als Anlaufstelle für naturschutzfachliche Fragen und Projekte. Die SGD Nord unterstützt die Arbeit der Stiftung und steht den Verantwortlichen beratend zur Seite. Ausführliche Informationen zu den Aufgaben im Naturschutz sind auf der Website der SGD Nord zu finden. (PM)
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