Pressemitteilung vom 03.11.2026 
Wirtschaftsrat bündelt die Kreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald in neuer Sektion
Die Sektion Westerwald des Wirtschaftsrates Rheinland-Pfalz hat einen neuen Vorstand gewählt. Künftig gehören ihr außerdem die Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald gemeinsam an.
Neuwied. Bei einer Mitgliederversammlung in der W. R. Lang GmbH in Neuwied wurde Kerstin Dorn zur Sprecherin der Sektion Westerwald gewählt. Dorn ist Geschäftsführerin der WERIT Kunststoffwerke W. Schneider GmbH. Dem neuen Sektionsvorstand gehören außerdem Robert Adolf, Dr. Michael Fink, Robin Lenko und Dr. Michael Mies an.
Auf der Tagesordnung standen neben der Wahl der Sektionssprecherin und des Vorstandes auch die Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten zur Bundesdelegiertenversammlung. Die Versammlung eröffnete Bernd Wagner, Landesgeschäftsführer des Wirtschaftsrates Rheinland-Pfalz und Saarland.
Mit der Neuwahl ist eine Neustrukturierung der Sektionen im nördlichen Rheinland-Pfalz verbunden. Die drei Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald bilden künftig eine gemeinsame Sektion. Der Name Sektion Westerwald wird beibehalten, da alle drei Kreise geografisch dem Westerwald zugeordnet werden. Hintergrund der Neuordnung sind laut Wirtschaftsrat die engen wirtschaftlichen und geografischen Verflechtungen in der Region. Der bisherige Zuschnitt habe diese Entwicklungen nicht mehr in allen Bereichen optimal abgebildet. "Die Wirtschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz ist vielfältig, leistungsfähig und eng miteinander verflochten. Wenn wir unseren Mitgliedsunternehmen einen möglichst großen Mehrwert bieten wollen, müssen auch unsere Strukturen diesen wirtschaftlichen Realitäten entsprechen", erklärte Wagner.
Mit der neuen Struktur sollen Kräfte gebündelt, Synergien besser genutzt und das regionale Netzwerk des Wirtschaftsrates gestärkt werden. Vorgesehen sind unter anderem ein intensiverer Austausch zwischen den Mitgliedsunternehmen, attraktivere Veranstaltungsformate und eine stärkere wirtschaftspolitische Interessenvertretung in der Region.
Nach Angaben des Wirtschaftsrates besteht für die Neuordnung ein breiter Konsens. Der Landesvorstand und die betroffenen Sektionen stimmten der Neuzuordnung zu, ebenso das Präsidium des Wirtschaftsrates der CDU e. V. "Mit der neuen Sektion Westerwald schaffen wir ein starkes gemeinsames Netzwerk für drei wirtschaftlich bedeutende Landkreise. Die Neuwahl des Vorstandes ist damit zugleich der Startpunkt für eine intensive wirtschaftspolitische Arbeit und einen noch engeren Austausch mit den Unternehmen der Region", sagte Wagner. (PM/Red)
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