Pressemitteilung vom 27.10.2026 
Eisbachtaler haben Nachfolger gefunden: Thomas Kahler übernimmt bei Westerwälder Traditionsverein
Eine Woche nach der Trennung von Daniel Alves und Hussen Harmouch haben die Sportfreunde Eisbachtal einen neuen Trainer verpflichtet. Der 48-jährige Thomas Kahler soll den Tabellenletzten der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar zunächst bis zur Winterpause betreuen.
Nentershausen. Eine Woche nach dem Fußball-Oberligist Sportfreunde Eisbachtal und das bisherige Trainerduo Daniel Alves und Hussen Harmouch sich aufgrund der sportlichen Lage getrennt haben, können die Westerwälder nunmehr einen Nachfolger präsentieren: Thomas Kahler übernimmt mit sofortiger Wirkung den Traditionsverein aus Nentershausen. Der 48-jährige B-Lizenzinhaber wurde am Montagabend (26. Oktober 2026) der Mannschaft vor dem Training vom Sportlichen Leiter Patrick Reifenscheidt vorgestellt.
Kahler ist kein Unbekannter bei Eisbachtal, denn der frühere Stürmer spielte vom Sommer 2001 bis Sommer 2003 bereits in der A-Jugend sowie im Seniorenbereich bei den Eisbachtalern in der Oberliga. Im Anschluss führte ihn der Weg unter anderem zum FV Engers, dem SV Roßbach/Verscheid und der SG Ellingen, wo er auch seine Trainerlaufbahn begann. Zuletzt trainierte Kahler über vier Jahre bis September 2023 den damaligen Rheinlandligisten VfB Wissen, für den er anschließend auch als Sportlicher Leiter tätig war.
"Mit Thomas Kahler haben wir einen Trainer gefunden, der es versteht, mit jungen Talenten zu arbeiten, der gut vernetzt ist, den Verein kennt und uns in der aktuell schwierigen Situation sofort weiterhelfen kann", sagt Eisbachtals Sportlicher Leiter Patrick Reifenscheidt. Unterstützt wird der neue Eisbachtaler Trainer von Co-Trainer Jörg Emmerich, der Inhaber der Uefa-A-Lizenz ist.
Beweggründe zur Rückkehr nach Nentershausen
Die Rückkehr nach Nentershausen in dieser sportlich herausfordernden Situation ist für Kahler auch ein stückweit eine Herzensangelegenheit. "Für mich war es nicht wichtig, ob ich die Nummer 1 war, die angerufen wurde, oder die Nummer 25. Es ging mir vielmehr darum, dass ich dem Verein etwas zu verdanken habe. Ich bin in die Jugend seinerzeit gewechselt und habe mich dort entwickelt. Jetzt ist es an der Zeit, etwas zurückzugeben", sagt der 48-Jährige.
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Ein Bild von seiner neuen Mannschaft machte er sich bei der Eisbachtaler Oberliga-Heimpartie gegen Tabellenführer TuS Mechtersheim, die unter dem Interimsgespann Patrick Reifenscheidt, Max Olbrich und Tommy Brühl mit 0:3 verloren ging. Der Einsatz und die Spielweise der Eisbären, die bis zur 89. Minute nur 0:1 zurücklagen, gefiel dabei Kahler: "Ich war am Samstag gegen Mechtersheim selbst vor Ort und habe gesehen, dass die Jungs ihr Herz auf dem Platz gelassen haben. Das war für mich auch der entscheidende Faktor, um zu sagen: Wenn meine Hilfe gebraucht wird, dann bin ich da."
Erstmal bis zur Winterpause
"Die Jungs sind weiterhin in der Pflicht, ihr Herz in die Hand zu nehmen und alles, was im Körper steckt, auf dem Platz zu lassen. Vielleicht hilft es, gerade im taktischen Bereich an der einen oder anderen Stellschraube zu drehen, um den Bock endlich umzustoßen", erklärt Kahler. Die Vereinbarung zwischen dem Tabellenletzten der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar und dem neuen Trainerduo gilt vorerst bis zur Winterpause. "So haben beide Seiten Zeit, zu überlegen, ob es für sie passt und wie es nach der Winterpause weitergehen soll", erklärt Eisbachtals Sportlicher Leiter Patrick Reifenscheidt. Er will es gleichzeitig nicht versäumen, den Spielern Max Olbrich und Tommy Brühl zu danken: "Beide haben vergangene Woche gezeigt, dass sie Eisbachtaler mit Leib und Seele sind und ohne langes Zögern zugesagt haben, die Mannschaft auf die Partie gegen Mechtersheim vorzubereiten. Dafür gilt ihnen mein großer Dank." (PM/Red)
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