Pressemitteilung vom 27.10.2026 
Menschliche Spione und familienfreundliche Bösewichte: Lesung mit Oliver Keller in Rennerod
Hobby-Autor Oliver Keller rechnet in seinem ersten Roman "Verstricktes Spiel" mit klischeehaften Figuren ab. Den ersten Band seiner Trilogie stellte er in einer Lesung am Freitag (23. Oktober 2026) im Haus am Alsberg vor.
Rennerod. Zwei Spione, eine Terrororganisation und ein bevorstehender Terrorakt sind die Zutaten des Romans "Verstricktes Spiel" von Oliver Keller. Den ersten Band seiner Trilogie "Verstrickte Welten" stellte der Westerwälder in einer Lesung im Haus am Alsberg in Rennerod vor. In einer gemütlichen und familiären Runde entführte der Maschinenbau-Ingenieur seine Zuhörer in die Welt von BND- und CIA-Agenten, islamistischen Terroristen und ihren russischen Verbündeten. Zur Lesung hatte der Kulturverein Hoher Westerwald eingeladen.
Mit den Kurieren sprach der Autor vor der Lesung über die Themenfindung, seine Gründe mit dem Schreiben anzufangen, und den Westerwald.
Oliver Keller kam in der Pfalz auf die Welt. Als er fünf Jahre alt war, zog seine Familie in den Westerwald. Heute wohnt der 56-Jährige in Nister-Möhrendorf in der Verbandsgemeinde Rennerod. Er liebe und schätze die Landschaft des Westerwalds und die Ruhe dort. Er sei viel in der Welt gereist und habe viele schöne Orte gesehen. Aber nur im Westerwald finde er die Ruhe zum Entspannen und Abschalten.
Abschalten würde er auch beim Schreiben, erzählt er. Er würde sich nach Feierabend an den Laptop setzen und schreiben. Er gestand, dass er das richtige Schreiben erst lernen musste. Er habe die Kapitel unzählige Male umgeschrieben, bis sie gut genug gewesen seien. Der Hobby-Autor, wie er sich selbst bezeichnet, habe einen sehr hohen Anspruch an sich selbst. Deshalb habe er den Roman von einer professionellen Lektorin lektorieren lassen.
Von John Grisham inspiriert
Das Buch "Die Firma" von John Grisham habe ihn zum Schreiben inspiriert. Er habe das Buch gelesen und sich anschließend den Film angeschaut, von dem er sehr enttäuscht gewesen sei. Außerdem seien die Figuren in den Agententhrillern amerikanischer Autoren häufig klischeehaft. Das habe er mit seinem Roman ändern wollen. Dieser sollte eine europäische Ausrichtung bekommen, wie die Werke des britischen Autors Frederick Forsyth. "Meine Figuren haben Familie. Auch der Bösewicht schaut mit seinen Kindern fern", beschreibt der 56-Jährige die Charaktere in seinem Roman.
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Sein erster Roman behandle die Themen Vertrauen und Moral. Im zweiten Band gehe es um Manipulation. Dort behandle er zum Beispiel das aktuelle Thema Fake-News. Um Rache gehe es im dritten und letzten Band der Trilogie. In seinen Büchern verarbeite er aktuelle Themen, die ihn beschäftigten und umtrieben. Er wolle jedoch nicht den Moralapostel spielen, betonte Keller. Die Leser sollen sich selbst ein Bild machen und ihre eigenen Schlüsse sowie Lehren daraus ziehen.
Auf einer Mission in Afghanistan
Der Inhalt: Der CIA-Agent Ethan Porter wird auf eine Mission in Afghanistan geschickt. Dort trifft er auf seinen einheimischen Kontakt Samira, die ihn begleitet. In den Bergen im Norden des Landes sind der US-Spion und seine Begleitung auf der Suche nach dem Hauptquartier der Islamisten. Von einer Anhöhe aus beobachten sie eine Festung, in der sich die Terroristen aufhalten. In diesem Augenblick bekommt Ethan einen Anruf von Lukas Reinhardt vom BND, der seine Welt erschüttert. Der befreundete Agent weckt in Ethan den Verdacht, dass es in den eigenen Reihen einen Verräter geben könnte. Doch bevor Lukas seinen Verdacht näher ausführen kann, werden der CIA-Agent und seine Begleiterin von den Islamisten geschnappt. Im Verhör gibt Ethan Porter vor, ein französischer Journalist zu sein, der sich für die historische Festung interessiert. Doch die Islamisten scheinen ihm nicht zu glauben.
Mit diesem Cliffhanger und der Frage, wie es Ethan Porter und seiner Begleiterin Samira ergehen wird, beendet Oliver Keller seine Lesung. Anschließend stand er den Zuhörern für Fragen zur Verfügung. "Das hört sich alles sehr spannend an", lautete das Resümee einer Zuhörerin. Ein Zuhörer wollte von Keller wissen, wie er die Themen für seine Trilogie ausgewählt hat. Ihm erwiderte der 56-Jährige, dass das Themen seien, die ihn persönlich beschäftigten. Abschließend kauften die Zuhörer ein signiertes Buch des Autors.
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