Pressemitteilung vom 21.10.2026 
Initiative "Pro B54" soll Ortsumgehung Rennerod voranbringen
Landrat Klaus Lütkefedder und der Renneroder Bürgermeister Gerrit Müller haben die Initiative "Pro B54" gegründet. Sie soll die Planung der Ortsumgehung beschleunigen und Politik, Verwaltung sowie Wirtschaft stärker einbinden.
Rennerod. Der Landrat des Westerwaldkreises, Klaus Lütkefedder, und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rennerod, Gerrit Müller, haben gemeinsam die politische Initiative "Pro B54" ins Leben gerufen. Ziel des Bündnisses ist es, die Realisierung der Ortsumgehung Rennerod zu beschleunigen. Dazu werden die Akteure aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zusammengeführt und Transparenz für die Bürger geschaffen. Die beiden Verwaltungschefs positionieren sich damit als direkte, verlässliche Ansprechpartner für Bund und Land bei diesem wichtigen Infrastrukturprojekt.
Die B54-Ortsumgehung ist das zentrale Infrastrukturprojekt der Region und für die weitere Entwicklung von Bedeutung. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Initiative liegt auf der intensiven Einbindung der regionalen Wirtschaft. Unternehmen, Pendler und das lokale Gewerbe sind auf eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur angewiesen, weshalb ihre Stimme in dem Prozess gezielt gestärkt werden soll. Flankiert wird dies durch eine engmaschige politische Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit. Hierbei will die Initiative alle wesentlichen Akteure, von den zuständigen Bundestags- und Landtagsabgeordneten bis hin zum zuständigen Minister, aktiv einbinden.
"Wir wollen und müssen die Abstimmungsprozesse im laufenden Planfeststellungsverfahren beschleunigen", erklären Landrat Klaus Lütkefedder und Bürgermeister Gerrit Müller gemeinsam. "Gleichzeitig ist es uns ein zentrales Anliegen, eine fortlaufende Transparenz über den aktuellen Planungsstand zu schaffen." In einer ersten Veranstaltung wird dazu Anfang November der Landesbetrieb Mobilität (LBM) über den aktuellen Planungsstand informieren.
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Parallel dazu suchen die Initiatoren den direkten politischen Dialog in Mainz und streben ein Gespräch mit dem rheinland-pfälzischen Verkehrsminister Achim Schwickert an. Dieser hatte kürzlich bei einem Ortstermin mit den kommunalen Vertretern bereits deutlich gemacht, dass die B54-Ortsumgehung Rennerod die höchste Priorität aller Bundesstraßenprojekte im Westerwaldkreis habe.
Die Initiative "Pro B54" sieht sich als einen überregionalen Zusammenschluss von Politik, Verwaltung und Wirtschaft unter der Führung des Westerwaldkreises und der Verbandsgemeinde Rennerod. Sie setzt sich für die beschleunigte Umsetzung der Ortsumgehung Rennerod (B54) ein, um Rennerod vom Durchgangsverkehr zu entlasten und den regionalen Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken. Flankiert werden diese Maßnahmen durch einen Schulterschluss mit der heimischen Wirtschaft, bei dem die örtlichen Akteure gezielt weiter mobilisiert werden, um die dringende Notwendigkeit dieses Projektes zu unterstreichen. (PM/Red)
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