SG Wallmenroth/Scheuerfeld startet Spenden-Challenge für Kinderkrebshilfe
Die 1. und 2. Mannschaft der SG Wallmenroth/Scheuerfeld starten eine regionale Spendenaktion für die Kinderkrebshilfe Gieleroth. Durch Nominierungen sollen sich bis zum Jahresende weitere Fußballvereine beteiligen.
Wallmenroth. Mit dem Heimspiel am 18. Oktober 2026 beginnt um 15 Uhr eine Spenden-Challenge der 1. und 2. Mannschaft der SG Wallmenroth/Scheuerfeld. Ziel ist es, möglichst viele Fußballvereine aus der Region für eine gemeinsame Spendenaktion zugunsten krebskranker Kinder und ihrer Familien zu gewinnen.
Die beiden Mannschaften engagieren sich bereits seit mehreren Jahren im Kampf gegen Krebs. Sie verzichten auf kommerzielle Trikotsponsoren und tragen stattdessen das Logo der DKMS auf der Brust. Auf der Sportanlage in Wallmenroth weisen zudem Spannbänder und entsprechend gestaltete Ersatzbänke auf die Arbeit der Organisation hin.
So funktioniert die Spenden-Challenge
Zum Auftakt starten die 1. und 2. Mannschaft einen eigenen Spendenaufruf. Nach 14 Tagen nominieren sie zwei weitere Vereine aus der Region. Diese sammeln ebenfalls Spenden für die Kinderkrebshilfe Gieleroth und geben die Challenge nach weiteren 14 Tagen an jeweils zwei neue Vereine weiter.
Die Aktion läuft für alle teilnehmenden Vereine bis zum Ende des Jahres. Auf diese Weise soll sich die Spenden-Challenge durch die regionale Vereinslandschaft ausbreiten und eine möglichst hohe Spendensumme erzielen. Die Kinderkrebshilfe richtet auf ihrer Internetseite unter www.kkhg.de eine "Live Spenden Uhr" ein.
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"Wir wollen die Kraft des Sports nutzen, um finanzielle Hilfe zu leisten und die Aufmerksamkeit weit über unsere Region hinaus zu tragen", heißt es seitens des Vereins. Die Fußballvereine der Region sind dazu aufgerufen, sich nach einer Nominierung an der Aktion zu beteiligen.
Kinderkrebshilfe unterstützt derzeit 54 Familien
Der Verein Freunde der Kinderkrebshilfe Gieleroth / Unnauer Paten e. V. setzt sich seit vielen Jahren für krebs- und schwerstkranke Kinder sowie deren Familien im Westerwald und in der Region ein. Die ausschließlich ehrenamtlich tätige Organisation unterstützt derzeit 54 betroffene Familien direkt und unbürokratisch.
Zu den Hilfen gehören finanzielle Soforthilfe bei Verdienstausfällen, die Übernahme von Fahrtkosten zu Behandlungen, Unterstützung bei bürokratischen Angelegenheiten sowie mentale und seelsorgerische Begleitung. Der Verein finanziert seine Arbeit ausschließlich durch Spenden. Red
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