Pressemitteilung vom 11.10.2026 
HWS-Syndrom im Fokus: Chefarzt informiert über Halswirbelsäulen-Therapie
Nackenschmerzen betreffen im Laufe des Lebens den Großteil der Bevölkerung. Oftmals steckt eine behandlungsbedürftige Störung der Halswirbelsäule dahinter. Ein Mediziner klärt in einem kostenfreien Vortrag über Ursachen, Diagnostik und moderne Therapiewege auf.
Selters. Schmerzen im Nackenbereich gehören zu den am weitesten verbreiteten Beschwerden des menschlichen Bewegungsapparates. Nach vorliegenden Schätzungen machen bis zu zwei Drittel aller Menschen mindestens einmal im Leben Erfahrungen mit entsprechenden Symptomen. Häufig liegt den Beschwerden ein sogenanntes HWS-Syndrom zugrunde. Typische Anzeichen umfassen Schmerzzustände an der Halswirbelsäule, eingeschränkte Beweglichkeit, ausgeprägte Muskelverspannungen sowie Schmerzen, die bis in die Schultern oder Arme ausstrahlen. Begleitend treten mitunter Kopfschmerzen, Schwindelgefühle oder Missempfindungen wie Taubheit und Kribbeln auf. Die Auslöser sind vielschichtig und reichen von funktionellen Störungen über altersbedingten Verschleiß bis hin zu Bandscheibenvorfällen oder Engpässen an den Nervenbahnen. Für eine passgenaue Behandlung kommt einer präzisen Diagnostik daher eine zentrale Rolle zu.
Ursachenforschung und Therapiemöglichkeiten
Einen umfassenden Überblick über Entstehungsursachen, diagnostische Schritte sowie aktuelle medizinische Behandlungsmöglichkeiten vermittelt Dr. med. Daniel Benner, Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie und Ärztlicher Direktor des Evang. Klinikums Westerwald (EKW) am Standort Dierdorf. Sein Fachvortrag trägt den Titel "HWS-Syndrom – von der Ursache bis zur gezielten Behandlung".
Im Rahmen seiner Ausführungen veranschaulicht Dr. Benner das Spektrum möglicher Ursachen, beginnend bei Verspannungen der Muskulatur und degenerativen Prozessen bis hin zu Bandscheibenschäden sowie sonstigen Erkrankungen des Halswirbelbereichs. Darüber hinaus erläutert er moderne Diagnoseverfahren, stellt konservative sowie operative Therapieansätze vor und zeigt auf, welche Behandlungsform abhängig vom individuellen Befund erfolgversprechend ist. Im Anschluss an den Vortragsteil steht der Referent für Fragen des Publikums zur Verfügung, sodass sich die Anwesenden detailliert über das Beschwerdebild und die aktuellen Behandlungsmethoden austauschen können.
Veranstaltungsort und Anmeldung
Die Informationsveranstaltung findet am Mittwoch, 21. Oktober 2026, um 17.30 Uhr im Evang. Klinikum Westerwald, Raum Diakonissen, Waldstraße 5, 56242 Selters, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Zwecks Organisation bittet das Klinikum um eine vorherige Anmeldung per E-Mail unter gesundheit@ekw-kh.de und sieht einer regen Beteiligung interessierter Gäste entgegen. (PM/bearbeitet durch Red)
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