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Pressemitteilung vom 08.10.2026    

Selbstbestimmt alles Wichtige regeln: Verbraucherzentrale NRW bietet kostenlose Online-Vorträge an

Vom 2. bis zum 6. November 2026 gehen die Verbraucherzentralen bereits zum sechsten Mal in Folge mit der Veranstaltungsreihe "Fokuswoche Vorsorge" an den Start. An fünf aufeinanderfolgenden Tagen bieten sie insgesamt 25 kostenlose Online-Vorträge rund um die Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und digitaler Nachlass an.

Die Regelung der Vorsorge wird immer wichtiger. (Foto: VZ NRW/adpic)

Nordrhein-Westfalen. Die Teilnahme ist nach Anmeldung kostenlos. Die etwa einstündigen Vorträge finden um 10 Uhr, 15 Uhr und 18 Uhr statt. Sie erleichtern den Einstieg in das jeweilige Thema und schaffen eine solide Grundlage, um die benötigten Vorsorgeverfügungen aufzusetzen – zum Beispiel mit "Selbstbestimmt" – den Online-Vorsorgedokumenten der Verbraucherzentralen. Alle Termine und Anmeldung auf verbraucherzentrale.nrw/fokuswoche-vorsorge.

Warum sind Vorsorgeverfügungen wichtig?
Meist sind schwere Erkrankungen oder Schicksalsschläge der Anlass dafür, sich mit den Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zu befassen. Dabei betreffen diese Themen Menschen in nahezu jedem Alter und jeder Lebenslage. Gleiches gilt für die Frage, was mit den persönlichen Daten und Online-Konten geschehen soll, wenn man sich selbst nicht mehr darum kümmern kann. Denn die nächsten Angehörigen können nicht automatisch alles regeln, was im Ernstfall notwendig werden kann.

Patientenverfügung: Selbst über Behandlungen bestimmen
Ein plötzlicher Unfall oder eine schwer verlaufende Erkrankung – jeden kann es treffen. Wer älter als 18 Jahre und einwilligungsfähig ist, kann mit einer Patientenverfügung für solche Fälle vorsorgen. In einer Patientenverfügung lässt sich festlegen, welche Untersuchungen und Behandlungen in bestimmten medizinischen Situationen oder für den Fall der Pflegebedürftigkeit erwünscht oder nicht erwünscht sind. Die Patientenverfügung richtet sich sowohl an die behandelnden Ärzte als auch an Bevollmächtigte und Betreuer. Sie wird nur herangezogen, wenn eine Person nicht mehr in der Lage ist, ihren Willen selbstständig zu äußern.

Zu diesem Thema gibt es acht Termine zur Auswahl
Montag, 2. November 2026, 15 Uhr und 18 Uhr
Dienstag, 3. November 2026, 15 Uhr
Mittwoch, 4. November 2026, 10 Uhr und 18 Uhr
Donnerstag, 5. November 2026, 15 Uhr und 18 Uhr
Freitag, 6. November 2026, 15 Uhr




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Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung: Wenn andere entscheiden müssen
Wer infolge Krankheit oder Unfall seine finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann, benötigt einen Menschen, der sich darum kümmert. Grundsätzlich bestimmt das Betreuungsgericht, wer für eine nicht entscheidungsfähige Person die gesetzliche Vertretung übernimmt. Wer hierzu konkrete Vorstellungen hat, kann in einer Betreuungsverfügung festlegen, wen das Gericht auswählen soll. Der Patientenverfügung eine Stimme geben oder Vorkehrungen für die Vertretung in rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten treffen – das geht auch mit einer Vorsorgevollmacht. Gleichzeitig kann damit eine gerichtlich angeordnete Betreuung vermieden werden. In den Online-Vorträgen zeigen die Verbraucherzentralen, was im Einzelnen zu beachten ist und wo Stolpersteine liegen können.

Hierzu stehen neun Termine zur Auswahl
Montag, 2. November 2026, 15 Uhr und 18 Uhr
Dienstag, 3. November 2026, 10 Uhr und 18 Uhr
Mittwoch, 4. November 2026, 15 Uhr und 18 Uhr
Donnerstag, 5. November 2026, 15 Uhr und 18 Uhr
Freitag, 6. November 2026, 18 Uhr

Digitale Vorsorge- und Nachlassregelung: Was mit wichtigen Daten geschehen soll
Immer mehr Menschen wickeln ihre Bankgeschäfte und andere Verträge online ab oder nutzen E-Mail- und Messenger-Dienste. Viele wichtige Vertragsdaten oder Informationen sind deshalb nur noch virtuell vorhanden. Bevollmächtigte und Erben haben oft keine Kenntnis von den Online-Konten und den dazu gehörigen Passwörtern. Zusätzliche Vorsorge- und Nachlassregelungen werden daher immer wichtiger, damit Bevollmächtigte und Erben bei Bedarf entscheiden können, was mit Fotos, E-Mails oder Online-Konten passieren soll.

Acht Termine haben Interessierte zur Auswahl
Montag, 2. November 2026, 18 Uhr
Dienstag, 3. November 2026, 10 Uhr und 18 Uhr
Mittwoch, 4. November 2026, 15 Uhr und 18 Uhr
Donnerstag, 5. November 2026, 15 Uhr und 18 Uhr
Freitag, 6. November 2026, 15 Uhr

Weiterführende Informationen sind unter www.verbraucherzentrale.nrw/fokuswoche-vorsorge oder www.verbraucherzentrale.nrw/selbstbestimmt/node/7627 erhältlich. (PM)


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