Pressemitteilung vom 06.10.2026 
Unterschiedlich und doch ein Team: St. Vincenz feiert 17 examinierte Pflegefachkräfte
An der Akademie für Gesundheitsfachberufe des St. Vincenz Gesundheits-Verbundes haben 17 Absolventen ihre Examensurkunden erhalten. Die Ausbildung fand gemeinsam mit zahlreichen Einrichtungen aus Krankenhaus, Langzeitpflege und ambulanten Pflegediensten der Region statt.
Limburg. Drei Jahre Pflege-Ausbildung, Schichtdienst und Prüfungsdruck sind geschafft: An der Akademie für Gesundheitsfachberufe des St. Vincenz Gesundheits-Verbundes haben 17 Absolventen ihre Examensurkunden erhalten. Der Kurs zeichnete sich durch eine besondere regionale Breite aus: Zwar kooperiert die Akademie schon lange mit externen Einrichtungen, doch noch nie war das Partnernetzwerk so groß und noch nie stammten so viele Auszubildende von Kooperationspartnern. Hand in Hand lernten Nachwuchskräfte aus dem St. Vincenz Krankenhaus mit angehenden Pflegekräften aus der Langzeitpflege sowie aus ambulanten Pflegediensten der gesamten Region. Zu den Partnern gehörten unter anderem das Haus St. Blasius, das Seniorenzentrum Mutter-Teresa-Haus, das Alten- und Pflegeheim Theodor-Fliedner-Haus Katzenelnbogen, der PflegeButler, die Kirchliche Sozialstation und AWO Diez sowie das Evangelische Klinikum Westerwald.
Schulleiterin Sibylle Schnurr betonte die Bedeutung dieser wachsenden Zusammenarbeit: "Wir bilden nicht nur für das Krankenhaus aus, sondern tragen gemeinsam Verantwortung für die pflegerische Versorgung in der gesamten Region. Der Austausch zwischen den verschiedenen Bereichen hat den Kurs extrem bereichert."
Würdigung der Besten und Abschied mit Symbolkraft
Diesen Weg ließen auch die stellvertretende Geschäftsführerin Anett Suckau, Pflegedirektor Jens Rößner und Kursleiterin Hamdi Abdirahim in ihren Ansprachen Revue passieren. Neben Fachwissen standen dabei vor allem Teamgeist, Durchhaltevermögen und der menschliche Umgang mit den Patienten im Mittelpunkt. Dass dieser Einsatz Früchte trug, zeigte sich auch in den Noten: Für ihre herausragenden Leistungen wurden die fünf Jahrgangsbesten Semira Gashi, Tommaso Vasa, Iulia Gazda, Sascha Weber und Emily Komlan mit Geldprämien geehrt.
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Wie eng die Gruppe über die Ausbildungsjahre zusammengewachsen ist, machten anschließend die Kurssprecherinnen Sobia Sarah Amjad und Emily Komlan deutlich: "Wir waren ganz unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Lebenswegen. Wie bei einem Puzzle war kein Teil wie das andere. Aber genau das hat uns stark gemacht. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und gemeinsam das Ziel erreicht." Das Motiv des Puzzles zog sich wie ein roter Faden durch den Nachmittag. Denn auch für Kursleiterin Hamdi Abdirahim war die Feier ein besonderer Moment: Sie verabschiedete ihren ersten eigenverantwortlich begleiteten Jahrgang. Als Dankeschön überreichten die Absolventen ihrer Kursleiterin ein symbolisches Puzzle - als Zeichen dafür, dass jedes Teil seinen festen Platz im Team gefunden hat.
Blick in die Zukunft: Ein starkes Signal für die Versorgung
Nach dem feierlichen Rückblick richtete der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Thomas Neuhaus den Blick auf den bevorstehenden Berufsalltag und betonte den Stellenwert der Pflege: "Ohne Pflege funktioniert kein Krankenhaus. Pflegekräfte verbringen die meiste Zeit mit den Patienten und geben Sicherheit. Die beste Versorgung entsteht dort, wo Medizin und Pflege auf Augenhöhe zusammenarbeiten." Dass die Pflegeversorgung in der Region auf breiter Front gestärkt wird, unterstreicht eine weitere positive Nachricht derselben Woche: Neben den 17 frisch gebackenen Pflegefachkräften schlossen zeitgleich zehn internationale Pflegekräfte ihr Anerkennungsverfahren erfolgreich ab. Damit gewinnen die Gesundheitseinrichtungen und Pflegedienste in der Region auf einen Schlag 27 qualifizierte Fachkräfte. (PM)
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