Pressemitteilung vom 25.09.2026 
Einweihung des Trauer- und Trostortes "Maria weint" in Westerburg
Am 27. September 2026 wird in Westerburg ein Ort eingeweiht, der den Frauen gewidmet ist, die ein Kind verloren haben. Nach einem Gottesdienst um 10.30 Uhr wird der Trauer- und Trostort "Maria weint mit den Frauen, die ein Kind verloren haben" offiziell eröffnet.
Westerburg. Der neue Trauer- und Trostort im Mariengarten bei der Liebfrauenkirche in Westerburg bietet Frauen einen Ort der Besinnung und des Gedenkens. Die renommierte Keramikkünstlerin Sr. Christophera Janssen OSB von der Abtei St. Hildegard und Poliermeister Böscher haben diesen Ort gemeinsam gestaltet.
Pfarrer Ralf Hufsky erklärt: "Es ist eine Belastung für sehr viele Frauen, wenn Sie ein Kind schon im Mutterleib verloren haben." Obwohl es bereits einige Gedenkorte für sogenannte "Sternenkinder" gibt, fehlte bisher in Westerburg ein Ort, an dem die Gottesmutter symbolisch die Tränen der Frauen teilt und nach dem Psalmwort "die Tränen in ihrem Krug sammelt."
Ab diesem Sonntag, 27. September, sind Frauen eingeladen, den Mariengarten zu besuchen. Dort können sie der Gottesmutter eine Hand auf die Schulter legen oder eine Träne, Blume oder einen Stein in den Krug legen. Zudem besteht die Möglichkeit, nach der Tradition der Klagemauer, Gebetszettel in die angrenzende Basaltmauer zu stecken. (PM/Red)
Mehr dazu:
Kirche & Religion
Lokales: Westerburg & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion



























