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Pressemitteilung vom 15.09.2026    

Suppenschwätzchen in Westerburg fördert Dialog und Gemeinschaft

Am Montag, 21. September 2026, lädt die Regionale Diakonie Westerwald Rhein-Lahn Bürger zu einem besonderen Austausch auf den Westerburger Marktplatz ein. Bei Suppe und Getränken sollen Gespräche über Sorgen und Emotionen geführt werden, um das Verständnis füreinander zu fördern.

Markus Hof, Bürgermeister der VG Westerburg, Diakonie-Mitarbeiter Kai Zander und Karin Klein sowie Westerburgs Stadtbürgermeister Janick Pape (Foto: Kai Zander)

Westerburg. Mit vollem Mund spricht man nicht, sagt der Volksmund. Mit einer warmen Suppe auf dem Tisch spricht sich’s leichter, sagt die Regionale Diakonie Westerwald Rhein-Lahn. Deshalb veranstaltet sie mit Unterstützung der Verbandsgemeinde und weiteren lokalen Akteuren das "Suppenschwätzchen". Ein Format, das einlädt zum Zuhören. Und zum Miteinander ins Gespräch kommen. Und zu einem guten Teller Suppe. Am Montag, 21. September 2026, sind Bürger vom 11 bis 16 Uhr eingeladen, auf dem Westerburger Marktplatz über Dinge zu sprechen, die sie bewegen: über Sorgen, Emotionen; mit unterschiedlichen Meinungen, aber mit Respekt und in aller Ruhe.

Mit dem Suppenschwätzchen möchten die Regionale Diakonie und ihre Mitstreiter ein Zeichen gegen Polarisierung und fürs Zuhören setzen. Sie hoffen auf gute Gespräche auf Augenhöhe, bei denen im besten Falle Vorurteile abgebaut, Missverständnisse aufgeklärt und der Spaltung entgegengewirkt werden. "Das Projekt soll Vertrauen schaffen", sagt Kai Zander, Mitarbeiter der Regionalen Diakonie und einer der Initiatoren des Suppenschwätzchens. "Der Tag ist bewusst ganz offen gestaltet: Jeder kann in Ruhe seine Suppe genießen und sich mit anderen austauschen."

Dieser Austausch ist den Organisatoren wichtig. Weil er heutzutage oft zu kurz kommt, glaubt auch Diakonie-Mitarbeiterin Karin Klein: "Das Suppenschwätzchen gibt Raum für unterschiedliche Meinungen und dafür, diese Meinungen zu verstehen – ohne sie immer teilen zu müssen."



Die Gäste haben Gelegenheit, bei Suppe und alkoholfreien Getränken entweder miteinander ein Schwätzchen zu halten oder auch mit Bürgermeister Markus Hof ins Gespräch zu kommen: Er freut sich auf den Austausch mit den Bürgern. Ebenso wie die weiteren Akteure, die am Suppenschwätzchen teilnehmen: Zu ihnen gehören unter anderem die Schulen, Kirchen, interkulturelle Glaubensgemeinschaften und Einrichtungen des sozialen Lebens. Über die Mittagszeit wird auch Stadtbürgermeister Janick Pape vor Ort sein und für Gespräche zur Verfügung stehen.

"Das Suppenschwätzchen möchte Brücken bauen", fasst Kai Zander zusammen. "Brücken zwischen verhärteten gesellschaftlichen Lagern sowie zwischen den Bürgern, der Verwaltung und Institutionen. Damit weniger übereinander, sondern wieder mehr miteinander geredet wird." Organisiert wird das Suppenschwätzchen von der Regionalen Diakonie Westerwald Rhein-Lahn mit Unterstützung der Verbandsgemeinde Westerburg. Neben der Suppe gibt es heiße und kalte Getränke sowie frische Waffeln. Die Aktion ist Teil des Projektes "MitWIRken", das vom Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der EU gefördert wird. (PM/Red)


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