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Nachricht vom 14.09.2026    

Pflichtfach Informatik in Rheinland-Pfalz: Ein Meilenstein für MINT-Bildung

Ab dem Schuljahr 2028/2029 wird Informatik in Rheinland-Pfalz als Pflichtfach eingeführt. Diese Neuerung soll die MINT-Bildung stärken und Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven eröffnen.

Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig. (Foto: Andreas Arnold/dpa)

Mainz. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig sieht in der Einführung des Pflichtfachs Informatik an den Schulen einen bedeutenden Fortschritt für die MINT-Bildung im Land. "Diese Verankerung in den Lehrplänen sowie die Kooperationen mit der Wissenschaft und Unternehmen könnten jungen Menschen zeigen, dass sie in diesem Bereich auch weiterkommen können", sagte die CDU-Politikerin bei einem Treffen zum zehnjährigen Bestehen des Runden Tisches MINT in Mainz. Anwesend waren zahlreiche Expertinnen und Experten aus der Praxis.

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ab dem Schuljahr 2028/2029 soll Informatik schrittweise ab der Klassenstufe 7 an allen weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz unterrichtet werden. Der Unterricht läuft bereits in zahlreichen Pilotschulen.




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Die Bildungsministerin betonte, dass Rheinland-Pfalz bei der MINT-Bildung gut aufgestellt sei. Seit Beginn der MINT-Strategie der Landesregierung im Jahr 2016 wurden etwa 4,5 Millionen Euro in Projekte investiert. Besonders wichtig sei es, das Interesse für Naturwissenschaften und Technik schon früh in Kitas zu wecken und dabei Mädchen gezielt zu fördern.

Eine gendersensible MINT-Strategie sei ein zentraler Bestandteil der Förderung, um nach der Schule möglichst viele Frauen für diese Themenfelder auf dem Arbeitsmarkt zu gewinnen, erklärte Eiling-Hütig. Um dies zu unterstützen, müssten viele Vorbilder geschaffen werden. "Daran werden wir sicherlich weiterarbeiten", so die Ministerin. Sie kündigte zudem eine Fortsetzung der Runden Tische MINT an. (dpa/bearbeitet durch Red)


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