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Pressemitteilung vom 10.09.2026    

Erfolgreicher Test der Warnsysteme am Bundesweiten Warntag 2026

Beim sechsten Bundesweiten Warntag wurden die Warnsysteme in Deutschland einem umfassenden Test unterzogen. Die erste Bilanz des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zeigt ein positives Ergebnis.

Warn-App NINA. (Quelle: Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe)

Berlin. Am Donnerstagvormittag (10. September) wurde es kurz laut, auch in Rheinland-Pfalz. Am sechsten bundesweiten Warntag wurden deutschlandweit die Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle getestet. Handys oder Anzeigentafeln schlugen Alarm und Sirenen heulten. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zieht eine positive Bilanz: Die Warnungen erreichten die Bürgerinnen und Bürger zuverlässig über verschiedene Kanäle wie Fernsehen, Radio, Smartphones, Cell Broadcast, Warn-Apps und digitale Stadtinformationstafeln. Auch Sirenen und andere lokale Warnkanäle wie Lautsprecherwagen kamen zum Einsatz.

Der Bundesminister des Innern, Alexander Dobrindt, äußerte sich zufrieden: "Der heutige Bundesweite Warntag zeigt: Unsere Warnsysteme funktionieren zuverlässig, erreichen unsere Bevölkerung auf den unterschiedlichsten Wegen und sind wichtiger Teil unseres leistungsstarken Bevölkerungsschutzes."

Für den Ernstfall sensibilisieren
BBK-Präsidentin Grit Tüngler erklärte: "Wir blicken auf einen erfolgreichen sechsten Bundesweiten Warntag. Dabei konnten wir zeigen, dass unser Bundeswarnsystem und die daran angeschlossenen Warnkanäle zuverlässig funktionieren und im Ernstfall Millionen von Bürgerinnen und Bürgern warnen. Mein Dank gilt allen, die am heutigen Bundesweiten Warntag mitgewirkt haben: den Bundesländern, Kommunen, Warnmultiplikatoren sowie allen Partnern, von den Mobilfunkanbietern bis hin zu technischen Dienstleistern." Der Bundesweite Warntag findet jährlich am zweiten Donnerstag im September statt und hat das Ziel, die verschiedenen Warnkanäle in Deutschland zu testen und die Bevölkerung für Warnung und Eigenvorsorge zu sensibilisieren.



Online-Umfrage zur Optimierung
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern und das zentrale Organisationselement für den Bevölkerungsschutz in Deutschland. Das BBK bittet auch in diesem Jahr die Bevölkerung, ihre Erfahrungen bis zum 17. September online mitzuteilen. Die Ergebnisse werden wissenschaftlich ausgewertet und fließen in die weitere Optimierung der Warnsysteme ein. (PM/Red)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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