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Pressemitteilung vom 09.09.2026    

25 Jahre evm in Hahn am See: Wandel der regionalen Energieversorgung

Vor zweieinhalb Jahrzehnten auf freiem Feld errichtet, steuert der evm-Standort in Hahn am See heute zentrale Aufgaben der Strom- und Gasnetze. Die Entwicklung reicht von Wachhunden bis zur digitalen Netzsteuerung. Ausgezeichnete Kennzahlen belegen die Versorgungssicherheit.

Der evm-Standort Hahn am See hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2000 zu einem wichtigen Infrastrukturstandort für die regionale Energieversorgung entwickelt. Das Team kümmert sich von dort aus um die Strom- und Gasversorgung in großen Teilen des Westerwaldkreises. (Foto: Sascha Ditscher | evm)

Hahn am See. Vor 25 Jahren erstreckten sich rund um das heutige Areal der evm-Gruppe in Hahn am See weite Felder. Heute übernimmt der Betrieb eine zentrale Funktion für die Strom- und Erdgasinfrastruktur im Westerwald. Die Entwicklung der Betriebsstätte der Energieversorgung Mittelrhein verdeutlicht den technologischen Wandel der vergangenen zweieinhalb Jahrzehnte. Seit dem Einzug im Jahr 2001 fungiert der Standort im östlichen Netzbereich als wichtige Zentrale der Energienetze Mittelrhein. Fachkräfte koordinieren Einsätze am Leitungsnetz, beseitigen Störungen und treiben Projekte der Energiewende voran. Als Anlaufstelle für das gesamte Westerwaldgebiet betreut die Niederlassung 192 Kommunen. Neben dem Strombereich arbeiten vor Ort Spezialisten für den Betrieb und die Sicherheit der Gasnetze.

Kurze Einsatzwege und regionale Verankerung
Die lokale Präsenz gewährleistet schnelle Reaktionszeiten sowie kurze Anfahrtswege, was die Versorgung von privaten Haushalten, Gewerbebetrieben und öffentlichen Liegenschaften absichert. Uwe Kaltbeitzer, Fachbereichsleiter Bau und Betrieb Ost sowie Standortverantwortlicher in Hahn am See, hebt hervor, dass sich der Standort über 25 Jahre kontinuierlich weiterentwickelt habe. Themenfelder wie Energiewende, Digitalisierung und wachsende Sicherheitsanforderungen prägen den Berufsalltag und bieten die Chance, die regionale Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen.

Technischer Fortschritt und veränderter Berufsalltag
Den tiefgreifenden Wandel erlebten Stefan Sartor und Volker Gerharz von Beginn an mit. Beide arbeiten seit 25 Jahren vor Ort und sind heute als Baubeauftragte im Bereich Asset-Service tätig. Zu Beginn sicherte ein Wachhund das Areal ab. Für Materialentnahmen außerhalb der regulären Zeiten musste zunächst der Hundeführer verständigt werden, da ein eigenständiges Betreten des Geländes ausgeschlossen war.




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Auch die Kommunikationswege wandelten sich grundlegend. Während in der Anfangszeit Betriebsfunk genutzt wurde und sich zwei Mitarbeiter ein Mobiltelefon teilten, bestimmen heute Smartphones, Tablets und digitale Dokumentationen den Ablauf. Moderne Technologien beschleunigen die Kommunikation und unterstützen bei der Fehlerortung sowie Störungsbeseitigung. Trotz des Wandels bleibt der Kernauftrag die zuverlässige Energieversorgung. Laut Bundesnetzagentur lag die ungeplante durchschnittliche Stromunterbrechung bundesweit bei 11,7 Minuten, während der Wert im Netzgebiet der Energienetze Mittelrhein lediglich 6,2 Minuten betrug.

Zusammenwachsen nach Fusion und Ausblick
Durch den Zusammenschluss von KEVAG, EVM und Gasversorgung Westerwald im Jahr 2014 kamen neue Aufgaben sowie Kollegen nach Hahn am See. Stefan Sartor betont das reibungslose Zusammenwachsen der Belegschaft, das von kurzen Abstimmungswegen und enger Zusammenarbeit geprägt ist.

Der Standort bleibt künftig eine zentrale Stütze der Energiewende. Der Ausbau erneuerbarer Erzeugung, intelligente Verteilnetze und der Bedarf an sicherer Versorgung erfordern fortlaufende Investitionen in Leitungen, Techniken und Fachkräfte. Sartor und Gerharz wünschen sich, dass sich auch weiterhin Nachwuchskräfte für Tätigkeiten im Energiesektor entscheiden und den Betrieb mitgestalten. Nach 25 Jahren vereint Hahn am See Kontinuität und Innovation zur Gewährleistung stabiler Netze. (PM/bearbeitet durch Red)


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