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Nachricht vom 07.09.2026    

Familientag am Quendelberg in Montabaur – ein Erlebnis für Generationen

Von Wolfgang Rabsch

Mehrere hundert Besucher, ein Motto und jede Menge Kinderlachen: Der Bürgerverein Montabaur und die Stadt hatten wieder zum Familientag auf das Freizeitgelände am Quendelberg eingeladen. Unter dem Motto „Zirkus" boten elf Gruppen und Vereine ein Programm zum Mitmachen – von Artistik über Torwand bis zur Wasserrutsche.

Clown Larry und das Mädchen, das drei Teller gleichzeitig balanciert. (Fotos: Wolfgang Rabsch)

Montabaur. Der Bürgerverein Montabaur und die Stadt Montabaur hatten am Sonntag, 6. September 2026, wieder zum Familientag auf das Freizeitgelände am Quendelberg eingeladen. Wenn der Begriff „Familientag" eine Berechtigung hat, dann ist er in Montabaur auf jeden Fall zutreffend. In Scharen strömten größere und kleinere Familien auf das Freizeitgelände, häufig in Begleitung von Großeltern. Sie alle wollten ihre Kinder begleiten, die das großzügige Freizeit- und Spieleangebot an einem herrlichen Sonnentag nutzen wollten.

Unter dem Motto „Zirkus" konnten die Besucher zahlreiche Attraktionen erleben und selbst aktiv werden. Es ist schwer zu schätzen, wie viele Besucher im Laufe des Nachmittags am Quendelberg eintrafen, aber mit Sicherheit waren es mehrere hundert Menschen, die sich über das gesamte Gelände verteilten. Der ausrichtende Bürgerverein Montabaur war mit einem großen Stand und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern vor Ort und stand jederzeit hilfsbereit und freundlich für alle Anliegen der Besucher zur Verfügung.

Auf dem Freizeitgelände, das in einem kleinen Talabschnitt liegt, herrschte eine heitere Stimmung; lautes Kinderlachen und Gekreische beherrschten die Szene. Beim Beobachten der Besucher fiel weiterhin auf, dass die Erwachsenen sich sehr liebevoll zu den Kindern verhielten, diese bei sportlichen Anstrengungen und beim Spielen anfeuerten und auch spontan lobten.

Diese Gruppen und Vereine gestalteten das Programm des Familientags:

„BrickJonas"
Deutsch-Englische Gesellschaft
Deutsches Rotes Kreuz (DRK) Montabaur
Haus der Jugend
Deutsch-Ukrainische Gesellschaft
Motor-Sport-Club (MSC) Dreckenach
Naturschutzbund Deutschland (NABU) Westerwald
Artistenschule Fachbach
Börse für Gartenüberschüsse
Clown „Oh Larry" mit seiner Show
„Sprößlings Spaß" (Olga Bischoff)

Vielfältiges Spieleangebot begeisterte die Kinder
Sie alle boten den Kindern vielfältige Möglichkeiten zum Spielen: unter anderem artistische Kunststücke zu lernen und vorzuführen, als junger Motorsportfan erste Erfahrungen im Moto-Trial zu sammeln oder an der Torwand zielgenaues Treffen zu trainieren. An einem Mini-Kicker wurde hart gekämpft. Beim DRK konnten Kinder und Jugendliche beim Einpacken eines Koffers lernen, welche Dinge man im Notfall zum Überleben benötigt.



Es gab Bastelaktionen, bei denen handwerkliche Fähigkeiten gefördert wurden; das Zelt, unter dem Kinderschminken angeboten wurde, war dicht umlagert. Bei sommerlichen Temperaturen hatten viele Kinder großen Spaß, wenn sie die riesige Wasserrutsche hinuntersausten und anschließend ins kühle Becken fielen.

Der NABU-Stand informierte über die heimische Flora und Fauna, die auch im Westerwald geschützt werden müssen. Die Börse für Gartenüberschüsse ist eine Gruppe von Naturliebhabern, die nachhaltig arbeitet. Wie der Name schon sagt, kann dort jeder mit Obst oder Gemüse vorbeikommen, um es abzugeben oder zu tauschen.

Clown „Oh Larry" begeisterte das Publikum mit verblüffenden Tricks und Spielereien, wobei er immer wieder Kinder an seinen Aktionen beteiligte. Er zog mit seiner Show viele Zuschauer an, die sich um ihn herumscharten, fast wie in einer Arena. Der hautnahe Kontakt mit dem Publikum, insbesondere mit den Kindern, verlieh der Show einen sehr familiären Charakter. Als ein kleines Mädchen auf Stangen drei Teller gleichzeitig balancierte, brach großer Jubel aus, und das Mädchen verbeugte sich fast professionell vor dem Publikum.

Großes Lob für den Bürgerverein und die Stadt Montabaur
Die arbeitsintensive Organisation des Familientags lag in den bewährten Händen des Bürgervereins Montabaur. Den schweißtreibenden Auf- und Abbau der Geräte übernahmen viele fleißige Hände der Vereinsmitglieder. Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt Montabaur verlegten Elektrokabel, um den Betrieb zahlreicher Geräte zu gewährleisten.

Auch in diesem Jahr fiel wieder auf, dass bei den Kindern kein Handy zu sehen war. Wer sich aktiv bewegt und nicht durch dauernde Handytöne abgelenkt wird, greift offenbar seltener zum Bildschirm.


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